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  4. AK049 Die größte Explosion im Universum: Supernova Typ Ia
Nachts am 19. Jänner 2026 waren bis weit in den Süden Mitteleuropas
starke Polarlichter zu sehen – in den Space News berichten wir
darüber und erzählen nochmals, wie Polarlichter entstehen.
Genaueres dazu könnt ihr in unseren Folgen AK015 und AK016
nachhören, in denen eine Sonnenphysikerin einen Vortrag für uns
gehalten hatte. In der Hauptgeschichte bleiben wir bei
Sternexplosionen und sehen uns die größten Explosionen an, die
Sterne verursachen können, Supernovae Ia, bei denen weiße
Zwergsterne explodieren. Weiße Zwerge sind eigentlich gar keine
Sterne mehr, sondern Sternleichen, Überreste bereits gestorbener
Sterne, und bestehen aus deren heißem, dichten Kern. Dieser
Sternkern besteht aus der sehr eigenartigen entarteten Materie.
Wenn nun so ein Weißer Zwerg einen engen Doppelsternpartner hat,
der sich im Laufe seiner Entwicklung in einen Roten Riesenstern
verwandelt, fällt viel Wasserstoffgas auf den Zwerg herab, was zu
Novaausbrüchen führen kann (einen solchen, nämlich den Ausbruch der
Nova von T Coronae Borealis, den wir schon vor fast 2 Jahren in
AK013 vergeblich angekündigt hatten, sollten wir 2026 nun endlich
erleben können). Wird aber die Chandrasekhar-Massengrenze von etwa
1,4 Sonnenmassen überschritten, so wird die entartete Materie des
weißen Zwergs instabil, und er implodiert, er fällt augenblicklich
mit extremer Wucht in sich zusammen. Dadurch kann praktisch seine
gesamte Materie schlagartig gleichzeitig Kernfusionsprozesse bis
hin zum Element Eisen und Nickel durchführen, was extrem viel
Energie erzeugt: der weiße Zwerg explodiert innerhalb von Sekunden
in der größten Explosion des Universums. Bilder aus Simulationen
zeigen den Ablauf eines solchen Ereignisses: … Was passiert aber
mit dem anderen Stern im Doppelsternsystem? Dieser erhält einen
kräftigen Schubs und wird weggeschleudert, überlebt aber ansonsten
unbeschadet die Supernova, sicherlich etwas angereichert mit
Material von der Explosion. In unserem Astrolexikon geht es dann um
ganz etwas anderes: Was ist eigentlich eine Sternschnuppe? Kleine
Steinkörnchen von üblicherweise wenigen Millimetern Größe stürzen
mit mehreren 10 km/s in die Erdatmosphäre und verglühen in einigen
10 km Höhe. Das Verglühen ist viel, viel zu lichtschwach, um
gesehen zu werden, aber der Miniasteroid erhitzt auf seinem Weg
durch die Luft das umgebende Gas so stark, dass die Luft selbst zu
leuchten beginnt – vor allem der Sauerstoff (in rot und grün), aber
auch der Stickstoff (in blauviolett), jeweils abhängig von der
Dichte der Luft.
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„AK049 Die größte Explosion im Universum: Supernova Typ Ia“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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