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  4. Ivan Lefkovits – Holocaust und das Leben danach
Ivan Lefkovits überlebt als Kind Hunger und
Todesangst – und das KZ Bergen-Belsen. Nach seiner
Pensionierung bricht der Basler Universitätsprofessor
das Schweigen und erzählt als einer der letzten
Zeitzeugen seine bewegende Geschichte. Gegen das
Vergessen. 

Als britische Truppen das KZ Bergen-Belsen befreien,
ist Ivan Lefkovits acht Jahre alt. Elf Tage lang
überlebt er zuvor ohne Wasser – mit Kartoffelschalen
und Morgentau auf den Lippen. Sein Vater wird
erschossen, sein Bruder vergast. Nur er und seine
Mutter überleben.  Nach dem Krieg herrscht
langes Schweigen. Erst Jahrzehnte später beginnt
Lefkovits zu erzählen – zunächst zaghaft, dann mit
der Gewissheit: «Wenn wir Überlebenden nicht
sprechen, wer wird es tun?»  

Ich bin erschüttert und sehr beeindruckt von Ivan
Lefkovits, besonders dass er Frieden hat in seinem
Herzen und keinen Hass verspürt.

FENSTER ZUM SONNTAG-Zuschauer

Heute, 80 Jahre nach der Befreiung aus dem KZ,
erzählt er seine Geschichte an Schulen, in Museen und
Gedenkstätten: «Auch meine Stimme wird irgendwann
verstummen. Aber wir dürfen nie vergessen, was damals
passiert ist.» 

Prinz Philip Kiril von Preussen ist ein Nachfahre des
letzten deutschen Kaisers. Dass Israel nach dem
Holocaust Deutschland die Hand zur Versöhnung
ausstreckte, berührt ihn immer noch
zutiefst. Der evangelische Pfarrer engagiert
sich für die Aufarbeitung der deutschen Schuld und
gegen Antisemitismus. Für von Preussen steht fest:
«Erinnern heisst Verantwortung übernehmen – auch für
die kommenden Generationen.» 

Kontaktaufnahme mit Ivan Lefkovits

Bitte ausschliesslich über folgende E-Mail-Adresse:
ausstellung@gamaraal.org

Am Drehtag - Impressionen

Ein Holocaust-Überlebender und ein Engagierter
als Gäste

Ivan Lefkovits und Prinz Philip Kiril von
Preussen im FENSTER ZUM SONNTAG-Talk
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„Ivan Lefkovits – Holocaust und das Leben danach“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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