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  4. 18. Oktober: Heiliger Lukas
Dass der Mann auf dem Bild ein Christ ist, erkennt man nicht auf
den ersten Blick, denn er trägt einen Turban. Dies nennt man
Inkulturation. Der Mann war Bischof, Ordensgründer und Missionar,
der im Sudan wirkte: Daniel Comboni. Im 19. Jahrhundert forderte
er, dass Afrikaner und Afrikanerinnen Priester, Schwestern und
Bischöfe werden sollten. Dies wurde von der Kirche erst viel
später umgesetzt. Er wurde 1831 am Gardasee in eine arme
Arbeiterfamilie geboren. 

Lukas ist ein beliebter Vorname

Der Name Lukas zählt seit Jahren zu den beliebtesten Vornamen.
Der Name hat die Bedeutung: der aus Lukanien stammende. Lukanien
war die Bezeichnung einer Landschaft in Süditalien, die heute
Basilicata heißt. Der Evangelist Lukas stammte nicht aus der
Gegend, er wurde eher in Antiochia in der heutigen Türkei geboren
und war Arzt. In Griechenland lernte er Paulus auf einer seiner
Reisen kennen und schloss sich ihm an. 

Der Tod von Lukas

Über Lukas Tod weiß man nichts Genaues. Er könnte in Griechenland
oder der Türkei gestorben sein, das Spektrum der Legenden reicht
von Kreuzigung bis zum Tod an Altersschwäche. Für diese letzte
Legende spricht allerdings ein starkes Argument. Sie erzählt,
dass Lukas in Theben starb und seine Gebeine nach Konstantinopel
und später nach Padua und Prag gebracht wurden. Im Jahr 1998
wurde bei einer Untersuchung festgestellt, dass die Gebeine aus
Prag und Padua zu einem Mann orientalisch-syrischer Herkunft
gehören, der um das Jahr 100 lebte und über 70 Jahre alt
war.

Weniger sicher ist man, ob Lukas tatsächlich der Verfasser des
Evangeliums und der Apostelgeschichte ist. Er wird nicht als
Autor erwähnt und erst 100 Jahre nach Abfassung als solcher
bezeichnet.
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„18. Oktober: Heiliger Lukas“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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