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Der Text beschreibt Pierres innere Unruhe und
Angst nach seiner Flucht. Er hält es nicht in seinem
Zimmer aus, kann nicht allein sein. Er fühlt sich einer
ungreifbaren Gefahr ausgeliefert, die aus seinem Inneren kommt.
Deshalb begibt er sich nachts an öffentliche Orte, um unter
Menschen zu sein, auch wenn er nicht mit ihnen sprechen kann.
„Aber ihre Anwesenheit beschützte ihn, bewahrte ihn vor sich
selber, bewahrte ihn davor, diese innere Gefahr ausbrechen zu
lassen.“ Die Gefahr besteht darin, dass Pierre, bliebe er allein
zu Hause, versuchen würde, sich mit einer Nadel oder einem Messer
selbst zu verletzen. Die Selbstverletzung
erscheint in der Szene als ein Verhaltensmuster mit
suizidaler Tendenz, das Pierre schon an sich
kennt, aber selbst nicht versteht: „Gerade genug Schmerz, um sich
selbst zu fühlen und doch nicht zu sterben. … Vielleicht werde
ich verbluten. Dann ist alles so, wie es sein sollte.“ Pierres
fluchtartiges Gehen erinnert ihn an seine Schulzeit, als seine
Schulkameraden ihn, das unbeliebte, unsportliche Kind regelmäßig
verfolgt und verprügelt hatten. Seinem Stiefvater konnte er in
jener Zeit zwar immer davonlaufen, aber da er letztlich immer
wieder nach Hause zurückkehren musste, waren die sinnlosen
Prügel des Stiefvaters immer nur aufgeschoben.
Mit Bauchweh wartete Pierre auf das Nachhausekommen des
Stiefvaters. „Oft hatte er sich in die waldkalte Nacht
geflüchtet“, heißt es mit Bezug auf Pierres Flucht aus
der elterlichen Wohnung. Damit kehrt der Text aus der
Kindheitsrückblende wieder in die Gegenwart des rastlosen Gehens
zurück, wo er sich plötzlich auf feuchtem Waldboden findet. Dies
markiert den Übergang auf eine zweite dramaturgische Ebene des
Textes, die sich in einer alptraumartigen Landschaft abspielt.
Sie ist bevölkert von den Figuren einer Art tiefenpsychologischen
Privatmythologie: Rübezahl, Klabautermann, Neptun und Wotan.
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„Episode 2: Wieder einer dieser Tage“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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