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Gesundheitsversorgung, Mobilität, Einsamkeit und Gemeinschaft:
Auch wenn diese Themen viele Queers betreffen, ist der Zugang zu
diesen Dingen für queere Personen auf dem Land oft schwieriger.
Zugleich sind Beratungs- und Vernetzungsangebote oft weniger
vorhanden und die Bedrohung durch queer- und transfeindliche
Gewalt ist präsenter.

In dieser Folge spricht Chris mit Dasha und Jole aus dem Projekt
„Que(e)r durch Sachsen. Empowerment und Beratung“ von der
RosaLinde Leipzig. „Solche Leute gibts hier nicht“ ist totaler
Quatsch: Queere Personen gab es schon immer und überall, auch in
ländlichen Räumen. Was sind Herausforderungen, vor denen manche
von ihnen stehen? Was tun angesichts des Rechtsrucks, mit dem
auch die Trans- und Queerfeindlichkeit zunimmt? Und wie viele
CSDs finden dieses Jahr eigentlich in Sachsen statt?

Das alles erfahrt ihr in der neuen Folge.

Außerdem berichten wir über aktuelle Zahlen zur
Pflegebedürftigkeit, die den Bundesgesundheitsminister überrascht
haben, und wir berichten vom neuen Pflegemindestlohn. In der
Vision nehmen wir euch mit nach Brandenburg, wo eine Gruppe von
Menschen einen gemeinschaftlichen Ort für marginalisierte
Communities schafft.

*****

Shownotes

Ihr wollt uns Feedback geben? Oder wollt uns schreiben, von wo
ihr den Podcast hört?

Dann meldet euch bei uns unter: care@knoe.org

Mehr Infos zu uns: www.knoe.org

News

https://www.rnd.de/politik/pflegefaelle-in-deutschland-explosionsartig-gestiegen-pflegeforscher-widersprechen-karl-lauterbach-X4BMKFZ2DBAP5I3BNPXZZ5TWIQ.html

https://www.zeit.de/wirtschaft/2024-05/pflege-bedarf-karl-lauterbach-statistik-anstieg

Interview

Que(e)r durch Sachsen

Verleih für die Wanderausstellung „Solche Leute gibts hiernicht“:
https://queeres-sachsen.de/verleih/

Instagram: @rosalinde_leipzig/

Einige CSD-Termine

13.07. Pirna

10.08. Torgau

10.08. Bautzen

11.08. Radebeul

24.08. Plauen

24.08. Vogtland

07.09. Freiberg

14.09. Riesa

21.09. Döbeln

taz Artikel „Queeres Leben auf dem Land“

Vision

Arruda Collective

Instagram:@arruda_collective

Spendenkampagne

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Begriffserklärungen

Intersektional: Der Begriff geht auf die Schwarze Juristin und
Professoring Kimberlé Crenshaw zurück. Er beschreibt, dass
verschiedene Diskriminierungsformen zusammenwirken. So kann z.B.
transfeindliche Diskriminierung, sexististische und rassistische
Diskriminierung nicht einfach zusammen genommen werden, sondern
bildet neue Formen von Unterdrückung (z.B. transmisogynoir: Die
konkrete Gewalt, die Schwarze trans*feminine und trans*feminine
Personen of Colour erfahren). In aktivistischen Kontexten
bedeutet „intersektional“ oft, dass sich Menschen bewusst sind
und dem Rechnung tragen wollen, dass Menschen verschiedene,
ineinander greifende Unterdrückungserfahrungen machen.

Supervision: Supervision ist eine Art von Beratung, die Menschen
nutzen, um mit einer externen Person über Dynamiken,
Herausforderungen und Konflikte zu sprechen, z.B. in ihrem
Arbeitsteam, in Bezug auf ihre Vereinsarbeit oder bestimmte
Fälle.

Treuhand: Die Treuhandanstalt hatte den Auftrag, die
Planwirtschaft der DDR in eine kapitalistische Marktwirtschaft zu
überführen. Von 1990 bis 1994 sollte sie ca. 12.000 volkseigene
Betriebe innerhalb kürzester Zeit «markttauglich» machen.
Ungefähr die Hälfte der Betriebe wurden privatisiert, ein Viertel
wurde geschlossen und ein kleiner Teil an frühere
Eigentümer*innen zurückgegeben. Mehr als 85% der privatisierten
Unternehmen wurden von westdeutschen Eigentümer*innen übernommen.
Die Politik der Treuhand war mitverantwortlich dafür, dass knapp
3 Millionen Menschen in Ostdeutschland erwerbsarbeitslos wurden.

Mehr Informationen zur Geschichte der Treuhand.

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Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun

Tim Taj: Upbeat Happy

*****

Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof
Stiftung und die Anstiftung.

2024. This work is openly licensed via ⁠CC BY-NC 4.0 DEED⁠
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„#8 Queer durch Sachsen. Mit der RosaLinde Leipzig“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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