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  4. Episode 2: "Reflexion reflektieren: Was ist das? Und wenn ja, wie viele?"
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Reflexion ist eines der Buzzwords in der wissenschaftlichen Debatte
um Lehrerbildung. Das Problem: Alle reden darüber, aber oft redet
man aneinander vorbei. Denn in Sachen Reflexion ist kaum etwas so
sicher wie die Erkenntnis: Es gibt sie nicht – die eine
allgemeingültige Definition von Reflexion. Diese Begriffsunschärfe
führt zu ganz grundsätzlichen Debatten über die Rolle von Reflexion
im Lehramtsstudium und späteren Berufsalltag an der Schule sowie
deren Bewertung. Zwar ist man sich unter den Forschenden einig,
dass es sich bei Reflexion um eine Schlüsselkompetenz für
Lehrkräfte handelt. Doch da hört der Konsens dann auch auf. Wir
möchten in der zweiten Folge unseres Podcasts das Thema ein wenig
ordnen, die unterschiedlichen Positionen vorstellen und den
praktischen Nutzen von Reflexion diskutieren. Dafür haben wir uns
zwei Gäste eingeladen, die sich beruflich mit Reflexion
beschäftigen. Prof. Dr. Claudia von Aufschnaiter vom Institut für
Didaktik der Physik an der Justus-Liebig-Universität Gießen ist
Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Leibniz-Institutes für
die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel und
Teil der Steuerungsgruppe der GOL. Christian Hofmann war bis vor
kurzem Leiter des Gießener Studienseminars für Grund-, Haupt-,
Real- und Förderschulen. Jetzt ist er bei der Hessischen
Lehrkräfteakademie unter anderem für den Bereich Fortbildung
zuständig. Außerdem ist er Vorsitzender des Kooperationsrates –
einem Zusammenschluss aller im Raum Gießen an der Lehrerbildung
beteiligten Institutionen. Viel Spaß beim Hören! Alle wichtigen
Infos zur Folge: --> So erreicht ihr uns: gol@zfl.uni-giessen.de
--> weitere Infos zur GOL: www.uni-giessen.de/gol -->
ausgewählte Literaturangeben zur im Podcast zitierten Forschung:
Häcker, T. (2019). Reflexive Professionalisierung. Anmerkungen zu
dem ambitionierten Anspruch, die Reflexionskompetenz angehender
Lehrkräfte umfassend zu fördern. In M. Degeling, N. Franken, S.
Freund, S. Greiten, D. Neuhaus & J. Schellenbach-Zell (Hrsg.),
Herausforderung Kohärenz: Praxisphasen in der universitären
Lehrerbildung. Bildungswissenschaftliche und fachdidaktische
Perspektiven (S. 81–96). Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Häcker, T.
(2017). Grundlagen und Implikationen der Forderung nach Förderung
von Reflexivität in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. In C.
Berndt, T. Häcker & T. Leonhard (Hrsg.), Reflexive
Lehrerbildung revisited. Traditionen - Zugänge - Perspektiven (S.
21–45). Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Herzog, W. (1995). Reflexive
Praktika in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Beiträge zur
Lehrerbildung, 13(3), 235-273. Herzog, W. & Felten, R. v.
(2001). Erfahrung und Reflexion. Zur Professionalisierung der
Praktikumsausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Beiträge zur
Lehrerbildung, 19(1), 17–28. Leonhard, T., & Abels, S. (2017).
Der „reflective practitioner“. Leitfigur oder Kategorienfehler
einer reflexiven Lehrerinnen- und Lehrerbildung? In C. Berndt, T.
Häcker & T. Leonhard (Hrsg.), Reflexive Lehrerbildung
revisited. Traditionen - Zugänge - Perspektiven (S. 46-55). Bad
Heilbrunn: Klinkhardt. Schön, D. A. (Ed.). (1991). The reflective
turn: Case studies in and on educational practice. New York:
Teachers College Press. Schön, D. A. (1987). Educating the
Reflective Practitioner. Toward a new design for teaching and
learning in the professions. San Francisco: Jossey-Bass. Wildt, J.
(2003). Reflexives Lernen in der Lehrerbildung - ein
Mehrebenenmodell in hochschuldidaktischer Perspektive. In A.
Obolenski & H. Meyer (Hrsg.), Forschendes Lernen. Theorie und
Praxis einer professionellen Lehrerbildung. (S. 71-84). Bad
Heilbrunn: Klinkardt.
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„Episode 2: "Reflexion reflektieren: Was ist das? Und wenn ja, wie viele?"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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