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Auto Hell Dunkel
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Es ist ein sonniger Nachmittag in Köln, du
drehst die hundertste Runde um den Block, deine Hoffnung auf
einen freien Parkplatz ist nur noch ein schwacher
Funke. Und dann – ein Wunder! Eine
perfekte Lücke, direkt vor der Tür! Doch
halt! Da steht schon jemand. Kein
Auto. Nur ein Mensch. Mit
ausgebreiteten Armen, fest entschlossen, diesen Parkplatz für
„gleich kommt mein Kumpel!“ freizuhalten.

Kurze Antwort: Nein! Lange
Antwort: NEEEEEEEEEIIIIIN!

Der Gehweg ist für Fußgänger, die Straße ist für Fahrzeuge –
und wer sich wie ein Poller in eine Parklücke
stellt, ist leider trotzdem kein offizielles
Verkehrsschild.

Rechtlich gesehen ist das
„Selbstjustiz“ und kann sogar
als Nötigung (§ 240 StGB) gewertet
werden – also streng genommen stehst du da nicht nur im Weg, du
begehst vielleicht sogar eine Straftat!

Die Straße gehört allen
Verkehrsteilnehmern, nicht denen, die den schnellsten
Cousin haben, der „gleich da ist!“

Freundlich bleiben. Vielleicht merkt die
Person ja von selbst, dass sie gerade den Rechtsstaat mit Füßen
tritt.Hupen? Bringt nix. Menschen haben keine
Sensoren wie Autos, die bei Lärm automatisch
ausweichen.Ordnungsamt oder Polizei
rufen? Ja, das könnte helfen – aber seien wir
ehrlich: Bis die kommen, hat dein Rivale wahrscheinlich schon ein
Sofa in die Lücke gestellt.Langsam
reinrollen? Bitte nicht! Menschen sind kein Bordstein
– und du willst ja nicht viral gehen als „Typ, der Oma Erna
umgeparkt hat“.

Einen Parkplatz mit dem eigenen Körper zu reservieren
ist nicht erlaubt, nicht clever und vor allem nicht
sinnvoll. Der Straßenverkehr ist kein Freibad, wo
man mit einem Handtuch sein Revier markieren kann. Wer zuerst mit
dem Auto da ist, kriegt den Platz – und wer sich in
eine Parklücke stellt, hat dort genauso wenig verloren wie ein
Manta mit Fuchsschwanz in einer Fahrradstraße. 

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„Parken und Parken lassen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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