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  4. #15 Insider-Käufe und -Verkäufe: Ein Blick auf kleinere Werte zum Jahresabschluss 2024
In der letzten Podcast-Folge des Jahres 2024 werfen wir einen Blick
auf interessante Insider-Käufe und -Verkäufe von kleineren, weniger
bekannten Aktien, die verschiedene Sektoren wie Lizenzvermarktung,
Wasserstofftechnologie und Software abdecken. Zunächst beschäftigen
wir uns mit der United Labels AG, einem Unternehmen mit einer
Marktkapitalisierung von lediglich 12 Millionen Euro. Hier hat die
Facility Management Münster GmbH, unter der Leitung von Peter
Boder, Aktien im Wert von 90.000 Euro zu einem Kurs von 2,14 Euro
gekauft. United Labels ist vor allem in der Lizenzvermarktung tätig
und arbeitet mit bekannten Marken wie Warner Bros. und Peanuts
zusammen. Trotz des stabilen Markenportfolios bleibt der Gewinn pro
Aktie gering, was die Aktie für uns weniger attraktiv erscheinen
lässt. Der Kurs hat sich über die Jahre enttäuschend entwickelt,
weshalb wir von einer Kaufempfehlung eher absehen. Weiterhin
betrachten wir die Your Family Entertainment AG, ein Unternehmen,
das familienfreundliche Inhalte für Fernsehen und Streaming
anbietet. Der Vorstand Stefan Piëch erwarb Aktien im Wert von rund
60.000 Euro zu einem Preis von 2,50 Euro. Trotz der bekannten
Marken wie „Urmel aus dem Eis“ und „Fix und Foxi TV“ erzielt das
Unternehmen bislang kaum nennenswerte Gewinne. Die
Ertragserwartungen für 2025 liegen bei nur einem Cent pro Aktie,
und die Bewertung erscheint uns angesichts der schwachen
Rentabilität sehr hoch. Daher empfehlen wir auch hier, von einer
Investition abzusehen. Bei SFC Energy AG sehen wir einen Kauf, der
aus unserer Sicht interessanter ist. Das Unternehmen, das sich auf
Clean Power und Wasserstofftechnologie spezialisiert, hat sich nach
schwierigen Jahren gut erholt. Der Vorstand Peter Bodesa kaufte
Aktien im Wert von 51.000 Euro zu einem Kurs von 17,25 Euro. SFC
Energy profitiert von der steigenden Nachfrage nach dezentraler,
umweltfreundlicher Energieversorgung, insbesondere im
Wasserstoffsektor. Trotz des Potenzials bleibt die Aktie aufgrund
der hohen Bewertung und der Marktunsicherheiten ein spekulatives
Investment. Wir sehen Potenzial, raten jedoch zur Vorsicht, da die
Aktie mit einer hohen Bewertung gehandelt wird. Bei den Verkäufen
fällt OTRS AG auf, ein Anbieter von Helpdesk-Software. Hier gab es
signifikante Verkäufe, darunter 20 Millionen Euro durch die VBGM
GmbH und UX3 GmbH. Das Unternehmen hat zwar eine lange Geschichte
an der Börse und einen stabilen Aktienkurs von über 17 Euro, doch
die Ertragsschätzungen bleiben negativ, was uns zu der Annahme
führt, dass Investoren möglicherweise das sinkende Schiff
verlassen. Die zukünftige Rentabilität des Unternehmens erscheint
uns ungewiss, weshalb wir von einem Investment abraten. Schließlich
beobachten wir auch bei Cancom SE weitere Verkaufsaktivitäten. Der
Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Kari Kapsch veräußerte Anteile im Wert
von 1,1 Millionen Euro. Cancom ist ein etablierter Anbieter von
IT-Dienstleistungen und spezialisiert auf Cloud-Lösungen und
digitale Transformation, insbesondere für den öffentlichen Sektor.
Trotz der bisherigen stabilen Entwicklung gibt es Anzeichen einer
Verlangsamung des Wachstums, und die hohe Bewertung der Aktie lässt
uns an einer positiven Zukunftserwartung zweifeln. Die Verkäufe
könnten darauf hinweisen, dass der Kurs bereits hoch bewertet ist,
weshalb wir auch hier vorsichtig sind. Insgesamt bieten die
vorgestellten Unternehmen einige interessante, aber auch riskante
Investitionsmöglichkeiten. Besonders im Bereich
Wasserstofftechnologie und Clean Power sehen wir Potenzial, jedoch
auch hohe Unsicherheiten und eine hohe Bewertung. Bei den anderen
Aktien, insbesondere den Softwareunternehmen, sprechen die
Insider-Verkäufe eine klare Sprache: Wir empfehlen, diese Werte mit
Vorsicht zu betrachten und die Entwicklungen genau zu beobachten.
Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue
Jahr. Wir hören uns.
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„#15 Insider-Käufe und -Verkäufe: Ein Blick auf kleinere Werte zum Jahresabschluss 2024“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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