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Der Militärtheoretiker Carl von Clausewitz bezeichnete den Krieg
1832 als „wahres Chamäleon“ – eine Feststellung, die für das erste
Viertel des 21. Jahrhunderts in besonderem Maße zuzutreffen
scheint: Die Erscheinungsformen des Krieges sind ungemein
vielfältig geworden und reichen von den Anschlägen internationaler
Terrorgruppen über die „hybride“ Kriegsführung bis hin zum
„klassischen“ Territorialkrieg Russlands gegen die Ukraine. Im
Angesicht der Rückkehr des Krieges nach Europa greift der Marburger
Politikwissenschaftler Wilfried von Bredow in seinem Buch „Kriege
im 21. Jahrhundert“ ein hochaktuelles Thema auf. Er macht deutlich,
wie stark sich Ursachen und Auswirkungen militärischer Konflikte
globalisiert haben, beleuchtet die Rolle von Warlords, privaten
Söldnertruppen und Rüstungsunternehmen und analysiert, wie Drohnen,
Desinformation und andere Mittel der asymmetrischen Kriegführung
das Gleichgewicht der Kräfte verändern. Das Buch bietet einen
Überblick über die aktuell wichtigsten Konfliktregionen und macht
die grundlegenden Mechanismen moderner Kriege in einer multipolaren
Welt verständlich. Nach der Vorstellung des Buchs durch Wilfried
von Bredow folgte ein Kommentar von Ina Kraft vom Zentrum für
Militärgeschichte und Sozialwissenschaft der Bundeswehr in Potsdam.
Moderiert wurde die anschließende Diskussion von Hermann Wentker
(Institut für Zeitgeschichte München–Berlin). Die Veranstaltung
fand am 8. Oktober 2024 im Forum Willy Brandt Berlin statt.
Technischer Hinweis: Wir hatten während der Aufzeichnung kleinere
technische Störungen. Wir bitten daher die etwas schlechtere
Tonqualität bei der ersten Frage aus dem Publikum zu entschuldigen.
Danke! Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite:
www.willy-brandt.de/ Newsletter: www.willy-brandt.de/newsletter/
Instagram: www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook:
www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ Mastodon:
social.bund.de/@BWBStiftung Twitter: www.twitter.com/bwbstiftung/
YouTube: www.youtube.com/@BWBStiftung Die Reihe „Zeitgeschichte im
Dialog“ findet in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte
München–Berlin statt.
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„Kriege im 21. Jahrhundert | Zeitgeschichte im Dialog“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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