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Kathrin Unterhofer, Leiterin der Kontaktstelle Trauer bei der
Caritas der Erzdiözese Wien, spricht mit Rainer Simader über die
vielen Verluste, die mit dem Tod des Partners oder der Partnerin
einhergehen. Dabei spannt sich der Bogen von der tiefen Trauer
über den Verlust gemeinsamer Zukunftspläne, über die Angst, die
große Liebe zu vergessen, bis hin zum Umgang mit Gefühlen wie Wut
gegenüber der/dem verstorbenen Partner:in oder sogar
Erleichterung. Kathrin schöpft aus ihrer langjährigen Erfahrung
als Trauerbegleiterin und beleuchtet, wie ein Leben als Witwe:r
in einem Umfeld voller Paare gelingen kann. Sie spricht offen
über Themen wie das Bedürfnis nach Nähe und Sexualität und gibt
wertvolle Impulse, wie man Kinder unterstützen kann, wenn ein
Elternteil stirbt oder sterben wird. Immer wieder erinnert sie
uns, wie wichtig für Trauernde das Hineinspüren ist, was ihnen
wirklich gut tut. Die Begleitenden erinnert sie, dass gut
gemeinte Ratschläge oft fehl am Platz sind – die Trauernden
selbst sind die Expert:innen ihres eigenen Lebens.

Weiterführende Informationen:

Caritas Kontaktstelle Trauer Link:
https://www.caritas-wien.at/hilfe-ang... Kontaktstelle Trauer
Salzburg Link: https://hospiz-sbg.at/kontaktstelle-t...

Kontakte zu Hospiz- und Palliativangeboten in deiner Region
findest du unter: https://www.hospiz.at/ (Österreich)

https://www.wegweiser-hospiz-palliati... (Deutschland)

Bei finanziellen Krisen wende dich an eine Sozialberatungsstelle
in deiner Region

---

Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich
den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer.
Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt
oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das
nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen
umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das
Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von
Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein,
ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.

 

 
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„Wenn die bessere Hälfte fehlt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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