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Beschreibung
vor 4 Jahren
Der Virologe Alexander Kekulé fordert, die häusliche Isolierung und
die Quarantäne im Zusammenhang mit Corona-Infektionen auf fünf Tage
zu verkürzen. Kekulé sagte MDR AKTUELL am Dienstag, das solle
pauschal gelten, "ab dem Moment, wo Omikron dominant ist". Er
schätze, dass das bereits nächste Woche der Fall sein werde. Zur
Begründung sagte Kekulé, bei der Omikron-Variante gehe es "nicht um
die Reduktion der Infektionszahlen, sondern es geht wirklich darum,
die Infrastruktur aufrecht zu erhalten, insbesondere in den
Krankenhäusern". Daher sei es "völlig richtig", dass die
Bundesregierung über eine Verkürzung der Isolierung für positiv
Getestete sowie der Quarantäne für Kontaktpersonen nachdenke. Als
Voraussetzung nannte Kekulé einen negativen PCR-Test bei
Infizierten sowie einen negativen Schnelltest für Kontaktpersonen
nach den genannten fünf Tagen. Kekulé erwartet eine radikale Wende
der deutschen Corona-Politik: "Wir haben einen kompletten
Paradigmenwechsel durch Omikron, weil wir durch die Gegenmaßnahmen
mehr Schaden anrichten können als das Virus selbst." Das beinhalte
auch eine "allerletzte Warnung für die Ungeimpften": Der Staat
müsse weiter funktionieren. Außerdem, so Kekulé, gebe es für
eindämmende Maßnahmen "nicht mehr die harte Begründung, weil die
meisten geimpft oder genesen sind und das Virus sogar weniger
gefährlich sein könnte". Am Freitag wollen Bund und Länder über das
weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Laut
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach soll es dabei auch um
eine mögliche Verkürzung der Quarantänedauer gehen.
die Quarantäne im Zusammenhang mit Corona-Infektionen auf fünf Tage
zu verkürzen. Kekulé sagte MDR AKTUELL am Dienstag, das solle
pauschal gelten, "ab dem Moment, wo Omikron dominant ist". Er
schätze, dass das bereits nächste Woche der Fall sein werde. Zur
Begründung sagte Kekulé, bei der Omikron-Variante gehe es "nicht um
die Reduktion der Infektionszahlen, sondern es geht wirklich darum,
die Infrastruktur aufrecht zu erhalten, insbesondere in den
Krankenhäusern". Daher sei es "völlig richtig", dass die
Bundesregierung über eine Verkürzung der Isolierung für positiv
Getestete sowie der Quarantäne für Kontaktpersonen nachdenke. Als
Voraussetzung nannte Kekulé einen negativen PCR-Test bei
Infizierten sowie einen negativen Schnelltest für Kontaktpersonen
nach den genannten fünf Tagen. Kekulé erwartet eine radikale Wende
der deutschen Corona-Politik: "Wir haben einen kompletten
Paradigmenwechsel durch Omikron, weil wir durch die Gegenmaßnahmen
mehr Schaden anrichten können als das Virus selbst." Das beinhalte
auch eine "allerletzte Warnung für die Ungeimpften": Der Staat
müsse weiter funktionieren. Außerdem, so Kekulé, gebe es für
eindämmende Maßnahmen "nicht mehr die harte Begründung, weil die
meisten geimpft oder genesen sind und das Virus sogar weniger
gefährlich sein könnte". Am Freitag wollen Bund und Länder über das
weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Laut
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach soll es dabei auch um
eine mögliche Verkürzung der Quarantänedauer gehen.
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