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Ökosoziale Transformation von Wohnhausanlagen

Madlyn Miessgang und Lukas Bast sprechen mit den Architekt:innen
(projektstudio zt gmbh) und Autor:innen Barbara Weber und Laurenz
Berger über ihre Publikation „Zukunft Bestand: Ökosoziale
Transformation von Wohnanlagen“, welche Ende Juni 2024 erscheint.
Wie kann der Gebäudebestand ökologisch und sozial nachhaltig
weiterentwickelt werden, um bereits gebundenes CO2 gar nicht erst
freizugeben und Ressourcen bei der Sanierung effizient zu nutzen.

Buchpräsentation am 20. Juni 2024 im Depot – Kunst und Diskussion
(Breite Gasse 3, 1070 Wien).
https://depot.or.at/programm/#zukunft-bestand-oekosoziale-transformation-von-wohnhausanlagen

Barbara Weber und Laurenz Berger sind Architekt*innen und
Gründer*innen von PROJEKT. Sie verstehen ein Projekt als das
Bestreben, eine politische Agenda durch
die physische
Transformation von Umwelt umzusetzen. PROJEKT verfolgt daher eine
klare Agenda: Klimakrise eindämmen, Klimaresilienz stärken und
Inklusion fördern – durch konkrete Arbeiten von Territorium bis
Detail. Keine Gebäude abreißen und neu bauen, sondern Bestehendes
erhalten und inklusiv verbessern, Neues behutsam integrieren
sowie Ressourcen schonen und sinnvoll einsetzen sind daher die
Ziele dieser Arbeiten.

https://projekt.studio/

Barbara Weber graduierte an der Akademie der bildenden Künste in
Wien, Laurenz Berger an der Architectural Association School of
Architecture in London. Studium und Berufserfahrung führten sie
außerdem nach Tokyo, Berlin und Kopenhagen. Zurück in Wien
engagieren sie sich in Lehre, Berufsvertretung und im
Klimaschutz.

Beschreibung des Buchs

Die Klimakrise, Klimavulnerabilität und soziale Ungleichheit sind
zentrale Herausforderungen für jedes Projekt heute, insbesondere
im Umgang mit dem Gebäudebestand. Zukunft Bestand ist eine
umfassende Studie zur ökosozialen Transformation von
Wohnhausanlagen in Linz und Wien. Anhand von zwei Siedlungen wird
gezeigt, wie durch nachhaltige Maßnahmen bestehende Strukturen
erhalten und neue integriert werden können, um Ressourcen zu
schonen. Diese Maßnahmen umfassen die Erhaltung, Ertüchtigung und
Ergänzung des Gebäudebestands, die Förderung barrierefreier
Teilhabe, die Erweiterung und Biodiversifizierung von Grünräumen,
die Nutzung erneuerbarer Energie sowie eine emissionsarme
Gestaltung der Mobilität.

Die untersuchten Wohnhausanlagen stehen exemplarisch für typische
Bauweisen des 20. Jahrhunderts – Ziegelbauweise der 1920er bis
1950er Jahre und Stahlbeton-Fertigteilbauweise der 1960er und
1970er Jahre. Die beschriebenen Maßnahmen sind auf viele weitere
Wohnhausanlagen übertragbar. Gestützt auf umfassende
Datenanalysen und leicht verständliche Grafiken behandelt der
zweite Teil der Publikation Themen wie Emissionen,
Wiederverwendung, Heizung und Warmwasser, natürliche
Klimatisierung und Belichtung, Tragwerk, Brandschutz und
Grünraum.

Bestand Zukunft inspiriert und bietet Anleitung für Planer,
Bauherren und interessierte Laien, die die ökosoziale
Transformation von Gebäudebestand verstehen und umsetzen möchten.

Infos zum Podcast

Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für
Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser
in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich
Örtliche Raumplanung der TU Wien.

Konzept und Produktion, Audio und Schnitt: Lukas Bast, Lena
Hohenkamp, Lisa-Marie Kramer und Madlyn Miessgang

Intro Musik: Jakob Kotal
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„#6 Zukunft Bestand“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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