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Feature nach dem gleichnamigen Dokudrama von Ingo Helm und Sabine
Bernardi

Heute ist die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall selbstverständlich.
Doch Arbeiter in den 1950er-Jahren bekommen, im Gegensatz zu den
Angestellten, in den ersten drei Krankheitstagen gar keinen Lohn,
danach nur wenig. Diese Ungleichbehandlung wollen sich die Arbeiter
nicht mehr gefallen lassen. Emma (Anna Schimrigk) und Alfred (David
Bredin) verkörpern das Leben der fiktiven Kieler Arbeiterfamilie
Freese und machen die damaligen Herausforderungen in all
ihrer

Härte erlebbar. Der Krieg und dessen Entbehrungen haben ihre
Generation gezeichnet, aber jetzt geht es wieder aufwärts.

Der Historiker und Regisseur Ingo Helm ist gemeinsam mit Sabine
Bernardi Autor des Dokudramas „Die Mutigen 56“. Auf dessen
Grundlage ist das Feature entstanden. Es zeigt intensiv und präzise
den Kampf der mutigen Metallarbeiter in Schleswig-Holstein und
ihrer Familien 1956: 114 Tage im Ausnahmezustand. Hier wird ein
einzigartiger Arbeitskampf lebendig, in einer Zeit, in der die
Menschen das Thema Streik vor allem mit Verspätungen und Ausfällen
im ÖPNV und Flugverkehr verbinden. Helm wünscht sich, dass „mehr
Bewusstsein dafür entsteht, dass Wohltaten, die wir heute
selbstverständlich in Anspruch nehmen, erkämpft worden sind“.

Produktion: Norddeutscher Rundfunk 2024

Mehr Infos gibt es hier:

https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/metallarbeiterstreik100.html

Und den Film findet Ihr als dreiteilige Miniserie in der ARD
Mediathek.

https://www.ardmediathek.de/serie/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS80OTk3/1
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„Die Mutigen 56“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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