Kant für Eilige – Eine Revolution der Denkungsart (3/7)

Kant für Eilige – Eine Revolution der Denkungsart (3/7)

vor 2 Jahren
Im 18. Jahrhundert streiten die Philosophen, was wichtiger ist, um zu sicheren Erkenntnissen zu gelangen: Die Vernunft oder die Sinneseindrücke. Darüber schreibt Kant 10 lange Jahre sein vielleicht wichtigstes Buch.
12 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Jahren
An der "Die Kritik der reinen Vernunft", erschienen 1783, haben
sich ganze Generationen von Studierenden abgearbeitet. Denn es ist
ein ebenso schwieriges, wie grundlegendes Buch. Kant habe damit –
so heißt es – eine "Kopernikanische Wende" des Denkens eingeleitet.
Was ist damit gemeint? Kant zeigt auf, dass den
Erkenntnismöglichkeiten der Vernunft Grenzen gesetzt sind. So ist
das menschliche Denken zum Beispiel immer an die Vorstellung von
Raum und Zeit gebunden. Das bedeutet, dass wir mit unserer Vernunft
die Welt nur so erkennen, wie sie sich uns darstellt, und nicht wie
sie wirklich ist. Die Vorstellung von der Wirklichkeit hat das
grundlegend verändert.

Sprecher und Sprecherinnen:
Katharina Thalbach, Matthias Matschke
Außerdem: Nils Bartling, Andreas Herrler, Matthias
Rohrschneider,
Till Schmidt und Corinna Waldbauer
Schnitt: Christian Grund
Ton: Alexander Nottny und Holger König
Sound: Joe Haden, Tobias Kluge, Michael Thaler
Redaktion: Katrin Wenzel
Autor: Stefan Nölke
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