Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Auf den Punkt Podcast
  4. Antisemitismus: Wut statt Lähmung
Bundesregierung, Organisationen und Kirchen reagieren mit Entsetzen
auf den Angriff auf einen jüdischen Studenten vor der Hamburger
Synagoge. Doch Bestürzung allein reicht nicht aus. Fast ein Jahr
ist es her, dass bei dem Angriff auf die Synagoge in Halle zwei
Menschen gestorben sind. Jetzt kam es wieder zu einer körperlichen,
antisemitischen Attacke. Ein jüdischer Student wurde in Hamburg
verletzt. Der Täter soll ein in Bundeswehruniform gekleideter 29
Jahre alter Deutscher sein, der in der Hosentasche einen Zettel mit
einem handschriftlich gemalten Hakenkreuz trug. Die
Bundesregierung, jüdische Organisationen und Vertreter von Politik
und Religionen haben entsetzt auf den Angriff reagiert. Entsetzen,
Lähmung, Trauern und Betroffenheit reichen nicht, sagt der
Politik-Redakteur Ronen Steinke. Vielmehr seien Wut und Ungeduld
richtige Reaktionen. Der Rechtsstaat könne und müsse gegen Hetzer
im Internet vorgehen. Die hohe Anzahl antisemitischer Vorfälle
würden auf eine bessere Statistik zurückgehen, meint Steinke, aber
sie seien auch Ausdruck der politischen Verunsicherung in Zeiten
von Corona. Bei diesen, sogenannten Anti-Corona-Demonstrationen und
durch die AfD werde die Saat des Judenhasses auch anhand
antisemitischer Chiffres verbreitet. Jeder Einzelne müsse
widersprechen und aufstehen gegen solch einen Hass und
“antisemitische Gülle”. Gemeinsam müsse man dafür streiten, dass
jüdische Einrichtungen wie Synagogen und Kindergärten irgendwann
keinen Schutz mehr benötigen würden. **Weitere Nachrichten:**
Medizin-Nobelpreis geht an Entdecker des Hepatitis-C-Erregers,
Wirecard-Vorstand Marsalek nutze philippinischen Geheimdienst,
Donald Trump. **Moderation, Redaktion:** Lars Langenau
**Redaktion:** Laura Terberl **Produktion:** Carolin Lenk
Episode melden

„Antisemitismus: Wut statt Lähmung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz