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  4. Sachsen: Hotspot für Querdenker und Verschwörungsmythen
Im Osten wird am wenigsten geimpft, die Neuinfektionen sind am
höchsten, die Krankenhäuser am vollsten. Die Proteste aber am
heftigsten. Wie hängt das alles zusammen? Sachsen hat die höchste
Corona-Inzidenz in Deutschland. Covid-Patienten werden inzwischen
in andere Bundesländer ausgeflogen. Trotzdem regt sich hier der
größte Widerstand gegen die Bekämpfung der Pandemie. Freitagabend
etwa zogen rund 30 Personen mit Fackeln vor das Haus der
sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Und auch
Montagabend haben wieder Hunderte Coronaleugner, Impfgegner,
Querdenker und Anhänger anderer Verschwörungsmythen illegal
demonstriert. Hinter den Protesten steckten oft Rechtsextreme, sagt
die Leipziger SZ-Korrespondentin Antonie Rietzschel. Gemeinsam mit
der AfD hätten sie die "besorgten Bürger" inzwischen so aufgehetzt,
dass die "der Meinung sind, sie müssten jetzt wirklich aktiv
Widerstand leisten gegen eine vermeintliche Corona-Diktatur". Zudem
gebe es sehr lange schon "eine Art eigene sächsische Identität
gegen die da oben". Dies sei ein tiefes Misstrauen, egal bei
welchem Thema. Manchmal richte es sich gegen Migration, jetzt eben
gegen die Corona-Maßnahmen. Das speise sich auch noch aus
Erfahrungen mit der DDR-Geschichte, meint Rietzschel. Weitere
Nachrichten: Ampel-Koalitionsvertrag unterzeichnet, Carsten
Schneider wird neuer Ostbeauftragter, Reem Alabali-Radovan wird
Staatsministerin für Migration, Impfungen. Moderation, Redaktion:
Lars Langenau Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Justin
Patchett Zusätzliches Audiomaterial über ARD Tagesthemen und FDP.
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„Sachsen: Hotspot für Querdenker und Verschwörungsmythen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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