Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Auf den Punkt Podcast
  4. Militärhistoriker: Auch für Putin scheint es noch Limits zu geben
Vor 90 Tagen haben russische Truppen die Ukraine überfallen. Warum
der Angriff stockt und sich dieser Krieg von anderen unterscheidet,
erklärt der Militärhistoriker Sönke Neitzel. Inzwischen zieht sich
der Krieg in der Ukraine seit drei Monaten. Mitte Mai hat das
UN-Hochkommissariat für Menschenrechte geschätzt, dass auf
ukrainischer Seite fast 4000 Zivilisten getötet wurden, mit einer
immens hohen Dunkelziffer. Hinzu kommen Tausende Verletzte und mehr
als 6,2 Millionen Menschen, die bereits aus der Ukraine geflüchtet
sind. Viele hätten sich getäuscht über die Kaltblütigkeit des
russischen Staatschef Wladimir Putin, sagt Sönke Neitzel, Professor
für Militärgeschichte und Kulturgeschichte der Gewalt am
Historischen Institut der Universität Potsdam. Aber man habe auch
mit den "vergleichsweise überschaubaren Geländegewinnen der Russen"
nicht gerechnet. Ein Ende sei nicht in Sicht, "noch sind viele
Enden denkbar", fügt Neitzel hinzu. An Mariupol habe Putin "ein
Exempel statuieren" wollen. Möglicherweise aber gebe es technische
oder auch moralische Gründe dafür, dass "er nicht mit der gleichen
Entschlossenheit gegen Kiew vorgeht". Obwohl er viele Grenzen
eingerissen habe, führe er eben nicht "einen totalen Krieg", sagt
der Militärhistoriker. "Auch für Putin scheint es zumindest zum
jetzigen Zeitpunkt immer noch Limits zu geben". Weitere
Nachrichten: Isolation für Erkrankte an Affenpocken,
Corona-Impfempfehlung für Kinder. Moderation, Redaktion: Lars
Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Jakob Arnu Produktion:
Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über dpa
Episode melden

„Militärhistoriker: Auch für Putin scheint es noch Limits zu geben“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz