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  3. Prototyp – Der ingenieur.de Karriere-Podcast Podcast
  4. Folge 81 - Die Zukunft des Ingenieurberufs und der Industrie
Der Arbeitsmarkt für Ingenieure und Ingenieurinnen ist gut. Dennoch
verursachen die rasanten Veränderungen durch technische
Innovationen auch bei versierten technischen Fachkräften
gelegentlich Unbehagen. Wird die KI beispielsweise Ingenieure und
Ingenieurinnen überflüssig machen? „In Teilbereichen sicherlich“,
sagt Werner Widuckel, Professor für Personalmanagement und
Arbeitsorganisation an der Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg in der neuen Folge des Karriere-Podcasts Prototyp
von ingenieur.de und VDI nachrichten. Aber der Experte hat auch
einen positiven Ausblick: Das Potenzial der KI sei noch nicht
erhoben und viele Anwendungsbereiche noch nicht erschlossen. Durch
neue Geschäftsmodelle und Anwendungen würden neue Bereiche für
technische Fachkräfte entstehen, sagt er im Gespräch mit
Redakteurin Claudia Burger. Widuckel gibt Entwarnung: Die große
Beschäftigungslosigkeit durch KI für Ingenieurinnen und Ingenieure
sehe er nicht kommen. Eher im Gegenteil. Die Welle des großen
Fachkräftemangels komme auf die Firmen durch den Weggang der
Babyboomer noch zu. Unternehmen werden laut Widuckel
unterschiedlich auf diese Anforderung reagieren.
„Arbeitszeitflexibilität wird sicherlich eine Rolle spielen,
flexiblere Organisationsformen und wir werden sicherlich neben der
Zuwanderung auch eine verstärkte internationale Arbeitsteilung
haben“, sagt Widuckel. Auf die Frage, ob die Ingenieurausbildung in
Deutschland den Veränderungen gerecht wird, sagt Widuckel: „Mit
Sicherheit ist die Ingenieurausbildung in Deutschland nach wie vor
eine der besten der Welt.“ Allerdings könne sie noch nachlegen,
denn die Art der Zusammenarbeit habe sich verändert in den letzten
Jahren und das müsse sich auch in der Ausbildung stärker
widerspiegeln. Zudem müssten die Unternehmen erkennen, dass die
Verknüpfung von Lernen und Arbeiten am Arbeitsplatz etwas
Wesentliches sei.
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„Folge 81 - Die Zukunft des Ingenieurberufs und der Industrie“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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