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Heute sprechen wir über "niedere" Emotionen. Hiermit meinen wir
Gefühle, die wir als unangemessen, schamvoll oder unwillkommen
empfinden. Das können verschiedene Emotionen sein: Neid, Scham,
Eifersucht, Missgunst. Wir möchten dich mit dieser Folge
ermutigen, alle Emotionen in deinem Leben zu akzeptieren und
willkommen zu heißen - auch solche, die du nicht gern zu Gast
hast.

Das Thema der "niederen" Emotionen beginnt mit dir selbst:
Selbstakzeptanz darf hier die erste Reaktion sein, denn die
"niederen" Emotionen sind genauso normal und menschlich wie
Freude und Neugier. Scham oder Schuld bezüglich Emotionen sind
uns anerzogen worden. Du darfst dich davon frei machen und dir
selbst die Erlaubnis erteilen, alle Emotionen spüren und haben zu
dürfen.  

Sarah erzählt von ihrer aktuellen Erfahrung mit Erwartungsdruck,
Schuldgefühlen, Ungeduld, Scham und Wut. Nach Ihrer Rückkehr nach
der längeren Reise war sie mit Gefühlen konfrontiert, die sie
sich selbst zunächst nicht erlauben konnte. Diese Lektion ist
eine ganz wichtige: deine Emotionen sind nicht nur in
gesellschaftlich akzeptablen Situationen okay, sondern auch dann,
wenn das Gefühl der Situation gegenüber unangebracht scheint. Es
gibt keine "falschen" Gefühle.

Wie so oft in der Gefühlswelt geht es bei diesem Thema also
zunächst um die Akzeptanz deiner Gefühle und dann um das
Mitteilen oder genereller um das sich darum Kümmern. "Unbequeme"
Emotionen aussprechen zu können, ist unglaublich wichtig und
befreiend. Gleichzeitig ist es gut, sich zu vergegenwärtigen,
dass die angesprochenen Emotionen ggf. bei unserem Gegenüber auch
etwas auslösen. Hier gilt: je reflektierter dein:e
Gesprächspartner:in und je fähiger der Mensch ist, seine eigenen
Gefühle und Gedanken ehrlich und transparent zum Ausdruck zu
bringen, desto konstruktiver das Gespräch.

An der Stelle möchten wir dir auch die Erinnerung mitgeben, dass
alle Emotionen vergänglich sind und ein Durchleben viele Vorteile
mit sich bringt. Auch die "niederen" Emotionen anzunehmen,
zuzulassen und zu durchleben ist eine wertvolle Erfahrung, die im
Nachgang Erleichterung und Ruhe mit sich bringt. Und verdrängte
Emotionen suchen sich sonst den körperlichen Weg, um zum Ausdruck
zu kommen. 

Also: lass die Hose runter, mach dich verletzlich, stelle dich
auch deinen "niederen" Emotionen und kommuniziere diese mit
deinen Herzmenschen

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Du hast Fragen, Anregungen oder Feedback für uns? Schreib uns
gern!

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Email: spuerstdusschon@gmail.com  

 
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„16 - Hose runter“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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