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  3. Kinder oder keine Podcast
  4. Folge 17: Kinder oder keine mit Jael
Jael, *1986, ist weiß, hat studiert, nicht-binär
und queer liebend, HIV positiv, abled bodied, neurodivers, in
Ostdeutschland aufgewachsen und lebt heute im Wendland in einem
queeren, ostdeutschen Projekt. Jael begleitet zwei Kinder, für
welche sie Samenspender*in ist. Das eine Kind lebt bei seinen
zwei Mamas, das andere bei seinem alleinerziehenden Papa mit
Unterstützungsumfeld.

Jael ist Gärtner*in, Aktivist*in, Moderator*in,
Bildungsreferent*in und gibt Workshops zu Themen wie politische
Somatik, nachhaltigem Aktivismus und Transformative
Gerechtigkeit. Bei einem solchen Workshop sind wir uns auch das
erste mal begegnet.

In der Zwischenzeit ist ein weiteres Kind geboren ;).

Wichtig war Jael auch deutlich kenntlich zu machen, dass
das Gespräch am 7. Juni 2021 aufgenommen wurde. Bis ich mit dem
Schneiden fertig war hat es einige Zeit gedauert…

Literaturtipps:

,don’t leave your friends behinde’

,Kindern effektiv zuhören’ (aus dem Co-Counselling)

Weitere Anmerkungen:

Nachdem ich mein Schneideverhalten der Podcastgespräche
beobachtet, reflektiert und in (installativen) Soundarbeiten
verarbeitet habe, war mein Versuch bei diesem Gespräch etwas
vorsichtiger mit den Zwischentönen, Pausen, Verhaspeln etc.
umzugehen. Trotzdem ist unser Gespräch noch von 1,47 auf 1,35
Stunden hinunter gekürzt und es war für mich sehr schwierig
Lücken und Atmen, Ähm, Mhms und Ähs stehen zu lassen, ich bin in
mein altes Schneideverhalten gerutscht und der Versuch ist eher
missglückt. 

Was ich noch loswerden will: Trotzdem ich im Gespräch erwähne,
dass ich manchmal gar nicht so lange gezeichnete Erklärungen
wollte von meinem Papa bin ich ihm doch auch sehr dankbar dafür
und denke schon, dass auch das seinen Wert hat. Lieber so, als
abgewimmelt werden und manchmal wahren sie auch phantastisch.
(Min. 1:10)

Fazit zum Fazit: entschuldigt das abrupte Ende, scheinbar hab ich
da versehentlich die Stop-Taste gedrückt, aber vielleicht ja doch
auch im passenden Moment; ja, vielleicht ist es gerade eben
tatsächlich gar nicht (mehr) dran das Thema  bzw. die
Verantwortung für Kinder jetzt in mein Leben zu Integrieren. Ein
bisschen Zeit ist da auch noch um mich selbst für/ gegen
schwanger werden wollen zu entscheiden und noch viel mehr Zeit,
um mich für oder gegen die Begleitung mit individuell
abgesprochener Verantwortungsübernahme zu entscheiden… 

Vermutlich wird das vorerst meine letzte Folge sein. Ob ich mich
entscheide in Zukunft noch weitere Gespräche auf zu nehmen und zu
schneiden, oder umgeschnitten online zu stellen, lasse ich
erstmal offen. Ein bisschen fühlt es sich gerade danach an das
Projekt auf Eis legen zu wollen. Mir ist bewusst, dass es eine
Vielzahl an Perspektiven gibt, die hier noch keinen Platz
gefunden haben. Beispielsweise jen von Menschen mit Be_hinderung,
People on the move und Menschen, die mit Kindern in Armut leben.
Mein Vorgehen in diesem Projekt war mit Menschen aus meinem
Umfeld oder die durch dieses zu mir gekommen sind zu sprechen und
nicht Leute aufgrund von bestimmten Marginalisierungen
auszuwählen. Gerne wollte ich dabei eine Diversität an Stimmen zu
Wort kommen lassen, aber nicht nach „herzeigbaren“ Individuen
suchen.

Es gäbe noch so so viele weitere spannende
Gesprächspartner*innen. Ich muss zugeben, ich habe anfangs etwas
unterschätzt wie viel Zeit, Kopf und Energie mir das
Podcastprojekt abverlangen wird und weil ich davon gerade wieder
mehr für andere Projekte, Beziehungen etc. nutzen möchte will ich
erstmal keine neuen Aufnahmen produzieren. Ich hoffe mit ,Kinder
oder keine´ ein Stückchen dazu beigetragen zu haben und
beizutragen, dass das Sprechen über die Thematik insgesamt
leichter wird, sich ausgetauscht und auseinandergesetzt wird… was
ich mitbekomme ist eine solche Richtung, Resonanz und
motivierendes, ermutigendes Feedback.
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„Folge 17: Kinder oder keine mit Jael“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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