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In vielen buddhistischen Klöstern wird das
theologische Gong-An-Konzept (Koan)
gelehrt, weil die Menschen eben oft grosse Schwierigkeiten haben,
nicht in Kategorien wie "gut" oder "schlecht" zu denken, die
Dinge (und die Menschen) nicht einzuteilen.

Wir Menschen sind so, wenn wir nicht an das Gute denken, dann
eben an das Böse, unser Gedankenpalast benötigt
"Stoff", um das Ego am Laufen zu halten, weshalb weise Lehrer die
Lehre von Gong
An (Koans) als Anekdote oder
Sentenz, die eine beispielhafte Handlung oder Aussage eines
Chan-(Zen)-Meisters darlegt, entworfen haben.

Einige dieser Gong Ans
(Koans) sind völlig
sinnfrei, andere nur auf den ersten Blick paradox und schwer
verständlich. Die Gong Ans
(Koans) entwickelten
sich einst aus den Fragen und Antworten, die zwischen Meistern
und Schülern aufkamen. Natürlich kann ein Gong An
(Koan) sich auch
rational auflösen lassen, meist ist vom Lehrer jedoch die
spirituelle Deutung erwünscht. Aus meiner Sicht aber soll durch
so eine Aufgabenstellung der Schüler erkennen, dass es kein
eigenes Ich gibt (und auch nicht geben kann).

Nach der Lehre gibt es verschiedenen Stufen (oder Klassen) von
Gong Ans
(Koans), die andere
Ziele erreichen sollen.

In der ersten Stufe soll der Schüler eine
"erwachte Sicht" erreichen (eine Vorstufe der Erleuchtung, also
nicht anhaften, nichts wollen).

Dann, in der nächsten Kategorie, soll eine
Vertiefung Nicht-Anhaftens und Nicht-Wertens erreicht werden,
also ein weiterer Schritt hin zum Erwachen gegangen werden.

In der dritten Stufe soll der Sinn der Lehren
geklärt werden, die Herkunft, Geschichte und Bedeutung der Wörter
werden dabei untersucht.

In einer weiteren Kategorie werden die
Gong Ans
(Koans) nun schwerer,
das Verständnis wird vertieft.

Auf der letzten Ebene soll der Schüler auf die
Erleuchtung gezielt hingewiesen werden. Dabei werden die Aufgaben
noch schwerer.

Dieser Gedanke der Sinnesbegierde beeinträchtigt die Weisheit

- Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560
bis 480 vor dem Jahr Null

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„269-Gong An (Koan)-Buddhismus im Alltag“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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