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Buddhismus und Ernährung

Darf ein Buddhist auch Fleisch oder
Fisch essen?

Buddha erklärte, dass um alle Lebewesen zu schützen, fleischlose
Speisen zu bevorzugen sind.

Aber Buddha kannte keine modernen Fleischfabriken. Die sog.
„moderne Ernährung“ mit „Hamburgern“ an jeder Ecke, „Döner“ in
jeder Unterführung, das war zu Zeiten des historischen
Buddhas sicherlich sicherlich nicht vorstellbar.

Wie kann man sich als Anhänger der buddhistischen Philosophie in
der westlichen Welt heute ernähren? Ohne Fleisch oder
Fleischprodukte gibt es so gut wie nirgends etwas zu
essen. Wer etwa eine Reise unternimmt kann sich kaum vegetarisch
ernähren.

Als Shaolin darf man dann Fleisch konsumieren,
wenn man trainiert, Kampfmönche der Shaolin sind von der Pflicht,
vegetarisch zu leben, ausgenommen.

Ich persönlich esse Fleisch und Fisch, achte aber auf die
Qualität. Ich bemühe mich um eine korrekte
Verwendung, d. h. es sollte kein Stück verschwendet oder
weggeworfen werden. Die artgerechte Tierhaltung ist ein wichtiges
Thema für mich. Außerdem achte ich darauf, dass Fleisch „nur“
selten und immer nur eine kleine Portion auf den Teller kommt.

Das Wichtigste ist, dass ich das Tier, das ich konsumiere, auch
würdige.

Wer sich beim Essen eines Tieres Gedanken über
das Tier macht, der wird automatisch ein anderes Verhältnis zu
Fleisch und Fisch bekommen, er wird dem Tier dankbar sein, es
ehren, und generell dankbar für seine Nahrung sein.

Diese Dankbarkeit macht einen großen
Unterschied, versuchen Sie es doch einmal!

Geben Sie mehr Geld für die tierischen Produkte
aus, die Sie konsumieren, essen Sie Fleisch (und Fisch)
bewusster, in kleineren Mengen, dankbar und bedacht.

Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung
bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser
ins Ungemessene steigen- Christian Morgenstern -
Deutscher Dichter - 1871 bis 1914

Copyright: https://shaolin-rainer.de

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„354-Darf ein Buddhist auch Fleisch oder Fisch essen?-Buddhismus im Alltag“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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