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Das Auge blickt, der Augenblick vergeht augenblicklich!

Unter einem Augenblick verstehen wir einen kurzen Moment, einen
kleinen Zeitintervall.

Ein Augenblick vergeht sehr schnell, er ist unwiederbringlich. Er
hat Kraft, jeder Augenblick ist anders, keiner
ist vergleichbar, wenn er ungenutzt verstreicht, bleibt er für
immer verloren.

Die Stärke jedes Augenblicks können wir auch manchmal fühlen, wir
empfinden die Energie des Moments, positiv und
auch negativ. Wir denken wir könnten jetzt „Bäume ausreißen“, die
„Welt gehöre uns“. Oder wir fühlen uns schwach, sind depressiv,
launisch oder niedergeschlagen. Die Kraft des Augenblicks hat
viele Gesichter.

Ein Augenblick folgt auf den nächsten, die Kraft des Augenblicks
ändert sich, abhängig von den äußeren Umständen, von den Menschen
mit denen wir Zeit verbringen, von unseren
Gedanken, von unseren Launen.

Vergeudete Zeit bleibt aber vergeudete Zeit, die Uhr läßt sich
nicht zurück drehen.

Wie also mit unserer Lebenszeit umgehen?

Ganz einfach: Geniessen Sie den Augenblick, seine unbändige
Kraft, im Guten wie im Schlechten!

Jeder Augenblick ist kostbar, jede Begegnung ist
besonders, jedes Gefühl hat seinen Platz in diesem Augenblick.

Forschen Sie nach der Kraft des Moments, denn immer liegt ein
Zauber in der jeweiligen Zeit. Machen Sie sich die Mühe, und
forschen Sie nach, wie kommt es zu diesem Gedanken, zu diesem
Gefühl, zu dieser Neigung; warum gehe ich diesen Weg? Bewußt die
Magie des Augenblicks aufnehmend, in sich
ruhend, der Dinge harrend, die sich aus dem Augenblick ergeben.

Nehmen Sie die Kraft des Augenblicks auf, in sich, in Ihrem
Inneren.

Erleuchtung ist auch nur ein kurzer
Augenblick!

Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben- Johann
Wolfgang von Goethe - Deutscher Dichter - 1749 bis 1832
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„375-Die Kraft des Augenblicks-Buddhismus im Alltag“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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