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Wer kennt den Satz? Richtig, er stammt aus "Der kleine
Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry, erschienen zur Zeit
des zweiten Weltkriegs. Ich kann das Buch sehr empfehlen, es
handelt kritisch von der Bewertung von Äußerlichkeiten anstatt
von menschlichen Werten, eine deutliche Kritik am Verfall
der damaligen Sitten (ähnliche Probleme wie heutzutage
eben auch).

Hier wird von einem kleinen Jungen berichtet der von einem
Asteroiden stammt. Da nur er den Himmelskörper bewohnt (mit einer
Rose, die er so sehr liebt) reiste er auf die Planeten in der
Umgebung, wo er weitere (ebenfalls einsame) Menschen trifft, die
in ihrem Egoismus auf sich bezogen leben und
ihre Probleme mit sich tragen, wichtige Werte
schon sehr lange verloren haben.

Als er dann auf die Erde kommt trifft der Junge zuerst eine
Schlange die ihn beissen will, dann einen Fuchs der ihm die Welt
erklärt. Dabei fallen Sätze von wahrer Größe,
wie dieser: „du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du
dir vertraut gemacht hast“.

Ja, als Buddhist muss man sich ebenfalls
überlegen ob man sich jemanden oder etwas vertraut macht, aus der
Entscheidung dies oder jenes ‚mein Eigen‘ zu nennen erwächst
deutliche Verantwortung (unabhängig vom persönlichen Karma).

Ob wir uns einen Hund oder eine Katze zulegen, mit einem ‚Date‘
uns weiterhin treffen, ein Geschäft eröffnen oder eine
Arbeitsstelle annehmen, ein Kind zeuge, egal, was wir uns
vertraut machen ist jetzt in unserem
Verantwortungsbereich, gehört zu uns. Leider
sehen die wenigsten Mitmenschen dies auch so, vielmehr nehmen
viele Personen sich etwa einen Partner  nach dem anderen
(Lebenspartner, Geschäftspartner, Partner in jedem möglichen
Sinn) ohne vorher darüber nachgedacht zu haben, ohne einen Funken
Verantwortungsbewusstsein zu haben oder übernehmen zu
wollen, und schaffen damit Leid bei ihrem Gegenüber. Sie
konsumieren Menschen oder Dinge, ohne Anstand und Werte, einfach
ohne weiter zu denken, ohne an die möglichen Folgen auch nur eine
Überlegung zu verwenden.
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„377-„Zeichne mir ein Schaf …“-Buddhismus im Alltag“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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