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Die sitzende Meditation

Die sitzende Meditation im „Lotussitz" mit
gekreuzten Beinen ist für Europäer unglaublich schwierig. In
Asien ist es durchaus üblich am Boden zu sitzen, der
„Schneidersitz“ hat sich im westlichen
Kulturkreis allerdings nicht durchgesetzt.

Alleine durch die "ungewohnte Sitzhaltung" mit den gekreuzten
Beinen, können viele Interessierte eine sitzende
Meditation nicht durchführen.

Setzen Sie sich mit einem Kissen auf den
Boden, wenn möglich mit gekreuzten Beinen. Wenn
Ihnen eine solche Position schwerfällt, dann können Sie
auch bequem auf einem Stuhl sitzen.

Ich empfehle zehn Minuten lang so zu
meditieren.

Ziehen Sie aus dem Becken den Rücken nach oben und
machen Sie sich dabei „gerade", der Mund
schließt sich, der Blick senkt sich leicht nach unten.

Wichtig dabei ist, dass Sie die perfekte Position einnehmen, die
es Ihnen dann in der Folge gestattet, in genau
dieser Sitzhaltung (mehr oder weniger)
bewegungslos zu verharren.

Atmen Sie konzentriert und achtsam durch
die Nase ein und aus.

Nun zählen Sie ihre Atemzüge von
„Eins" an durch. Wenn Sie sich dabei doch „bewegen", dann
beginnen Sie wieder von vorne mit „Eins“.

Ich komme aus dem Licht und werde zum Stein, ich komme
aus dem Stein und werde zum Lebewesen, ich komme aus dem
Lebewesen und werde Mensch, ich komme aus dem Mensch-sein und
werde wieder Licht! So lautet das Axiom Buddhas.

Buddha begann früh mit Meditation, die er
immer weiter verstärkte. Nach verschiedenen Quellen praktizierte
er die sog. „nachdenkende Meditation“,
bei der er über den Sinn des Lebens nachdachte und
reflektierte.

Für Anfänger (und für diejenigen, die meditative Musik mögen)
legen wir hier das „Mantra des großen
Mitgefühls“ als moderne Audio-Datei zur Unterstützung
der Meditation an.

 

Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist
es zwecklos, sie andernorts zu suchen

- François VI. de La Rochefoucauld -
Französischer Literat - 1613 bis 1680

Copyright: https://shaolin-rainer.de

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„544-Die sitzende Meditation-Buddhismus im Alltag“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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