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Hast Du schon den ersten Teil meines Beitrags über
Zukunftsangst gelesen click

Scheint es Dir so, als ob "Sich Sorgen um die Zukunft
machen" und Grübeln die besten Methoden sind, um die
Zukunft unter Kontrolle zu bekommen.
Was du jedoch nicht erkennst, ist, dass du gegen
eine imaginäre Gefahr kämpfst.
Ausserdem kommt es nach dem Lehrer aller
Lehrer doch so, wie es kommen muss, nichts können
wir ändern.

Du versuchst Dich in
deinen Gedanken vor etwas zu schützen,
das bisher nur in
deinen Gedanken existiert. Dies führt
zwangsläufig zu einem Gefühl der
Hilflosigkeit, denn
in Wirklichkeit gibt es hier keine
konkrete Lösung, da eben alles imaginär ist, nicht echt, nur in
Gedanken existiert. Du hast eben nur den Eindruck, dass die
einzige Möglichkeit, dich zu schützen darin besteht, intensiv zu
grübeln, dir Sorgen zu machen und vom
allerschlimmsten Szenario auszugehen
(Es ist aber nur ein Szenario, nichts ist
echt, Buddha mahnte uns, dies als
Leiden zu begreifen).

Das Sorgenmachen und Grübeln führt
jedoch immer zu noch mehr Ängsten. Endloses Grübeln führt immer
zu Ängsten. Es ermöglicht Dir eben nicht, effektiv mit den
möglichen Herausforderungen des
Lebens umzugehen. Stattdessen verschwendest du all
deine Energie in dieser Zukunftsangst.

Falls irgendwann tatsächlich eine reale Situation auftaucht, die
gelöst werden muss, fehlt es Dir dann
an Kreativität, Präsenz und Energie, um
eine gute Lösung zu finden.

Aber das muss nicht so sein. 

Was ist denn diese ominöse
Zukunft überhaupt? Ich möchte etwas mit Dir teilen,
was Dich enorm entlasten wird. Ist Dir
schon einmal aufgefallen, dass es die Zukunft gar nicht wirklich
gibt? Nach Buddha auch nicht geben
kann?

Hast du diese Zukunft jemals gesehen
(ausser in den Träumen)? Kannst du ein Stück dieser zukünftigen
Ereignisse abschneiden und sie in deine Tasche stecken, oder ihr
Gewicht auf einer Waage messen?

Bist du jemals physisch in die Zukunft
gereist?

Der einzige Ort, an dem die Zukunft lebendig existiert, ist in
unserem Verstand, genauer gesagt in unseren
Gedanken. Sie ist wie ein Geist oder Gespenst, welches in unseren
Köpfen herumspukt. Die Zukunft ist immer im
Fluss. Das Interessante ist, dass sie nicht fest
und unveränderlich ist, sondern sich ständig verändert. Wenn du
genau hinschaust, sogar von Sekunde zu Sekunde. Sie sieht immer
wieder anders aus und fühlt sich anders an, je nachdem, welche
Gedanken du gerade darüber hast.

Sie kann sich sehr schnell verwandeln, von:

Sie existiert nicht, weil ich gerade nicht daran denke und mich
deshalb entspannt fühle...

zu:

Wenn ich nicht äußerst vorsichtig bin, werden wir alle morgen
eine unvermeidliche Katastrophe erleben...

bis hin zu:

Nun, so schlimm wird es nicht sein, ich werde damit
zurechtkommen.

Je nachdem, wie sich unsere Gedanken ändern, verändert sich auch
unsere Wahrnehmung der Zukunft.

Der Weg ist das Ziel!

Höre morgen den dritten Teil meiner Serie über die
Zukunftsangst

Die Zukunft ist ungewiss und unbekannt. Lebe daher im
gegenwärtigen Moment und mache ihn zu einem Meisterwerk

- Buddha -
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„697-Zukunftsangst Teil2-Buddhismus im Alltag - von shaolin-rainer.de“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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