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Alles Leben ist Veränderung

Schon alleine die Natur unseres Körpers erfordert es. Wenn die
Veränderung aufhören würde, würden wir letztlich
sterben.

Unsere Zellen erneuern sich ständig. Unsere Gedanken und
Gefühle kommen und gehen.

Unsere Beziehungen verändern sich, zu den Menschen, zu den
Dingen, sogar zu uns selbst.

Wir sind jedoch konditioniert, uns von dieser Veränderung
abzuwenden. Wir versuchen, sie zu kontrollieren oder zu
vermeiden. Ja, wir haben Angst davor.

Die Angst vor Veränderung

Wir haben ein tiefes Bedürfnis nach Sicherheit. Dieses
Bedürfnis drückt sich in festen Ideen und Meinungen aus. Wir
haben Angst vor Neuigkeiten, weil sie unsere Sicherheit bedrohen.

Wenn wir anfangen zu meditieren, versuchen wir, den Geist zu
beruhigen. Wir wollen ihn "reparieren", "korrigieren" und
"manipulieren".

Der Kampf des Geistes

Hoffentlich leidest Du nicht mehr so sehr unter dem Ansturm von
Gedanken und Ideen, die Du früher vergeblich versucht hast zu
stoppen, die immer wieder durch den Geist strömten (und
vielleicht noch immer nicht völlig bezwungen sind). Aber es ist
immer noch der Geist, der gegen den Geist kämpft.

Wir versuchen, die Gedanken zu unterdrücken, sie zu
kontrollieren oder sie zu ignorieren. Aber dies ist nur eine
weitere Form der Veränderung, die wir versuchen zu
kontrollieren.

Loslassen der Veränderung

Wenn wir ein bisschen fortgeschrittener in der Lehre Buddhas
sind, kommen wir zum schwierigeren Teil. Wir müssen loslassen
und erkennen, dass der gesamte Prozess, das Durcheinander im Kopf
zu stoppen, eben gerade ein Teil des Durcheinanders selbst ist.

Wir müssen den Fluss und die Veränderung der Meinungen, der
Gedanken, der Stimmungen, der Überzeugungen und der Gefühle
akzeptieren. Wir müssen akzeptieren, dass dies ein Teil der
Veränderung und des Flusses ist.

Das Bewusstsein der Veränderung

Aber es gibt immer ein Bewusstsein dafür, dass diese
Veränderungen auftreten. Dieses Bewusstsein akzeptiert sie als
Teil der Natur der Dinge, ist aber von ihnen unberührt.

Dieses Bewusstsein ist das, was wir im Buddhismus als
"Bewusstsein" oder "Geist" bezeichnen. Es ist das, was uns mit
allem Leben verbunden hält.

Die Praxis der Achtsamkeit

Die Praxis der Achtsamkeit hilft uns, die Veränderung zu
akzeptieren. Sie hilft uns, das Bewusstsein der Veränderung zu
entwickeln.

Wenn wir achtsam sind, erkennen wir, dass die Gedanken und
Gefühle, die wir erleben, nur vorübergehend sind. Sie kommen
und gehen. Nur so können wir vermeiden, dass aus ihnen
Überzeugungen werde.

Wir erkennen auch, dass wir nicht unsere Gedanken und Gefühle
sind. Wir sind das Bewusstsein, das sie wahrnimmt.

Die Freiheit von Veränderung

Wenn wir die Veränderung akzeptieren, sind wir frei von ihr. Wir
sind nicht mehr davon abhängig, dass die Dinge so bleiben, wie
sie sind.

Wir können mit Veränderungen umgehen, ohne uns davon
überwältigen zu lassen.

Wir können sie als Gelegenheiten zur Entwicklung sehen.

Die Bedeutung der Veränderung

Veränderung ist nicht etwas, das wir vermeiden sollten.
Veränderung ist Teil der Natur der Dinge.

Das ist immer eine Gelegenheit, zu wachsen und zu lernen. Die
Veränderung ist eine Gelegenheit, uns mit der Welt um uns herum
zu verbinden.

Wenn wir die Veränderung akzeptieren, können wir ein
erfüllteres und glücklicheres Leben führen.

Leben ist Veränderung. Wir sollten die Veränderung akzeptieren
und sie als Teil der Natur der Dinge sehen. Wenn wir dies tun,
können wir ein erfüllteres und glücklicheres Leben führen.

Und Ihr wisst ja: Der Weg ist das Ziel!

Buddha sagte einmal: Alles ist im Wandel, alles ist vergänglich.
Nur der Geist ist unwandelbar
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„843-Leben im Fluss und die nötigen Veränderungen-Buddhismus im Alltag - von shaolin-rainer.de“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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