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Mit dem Verbot des Kükentötens zum 1. Januar 2022 steht die
Geflügelbranche vor der Herausforderung, praktikable und
nachhaltige Alternativen für den Umgang mit männlichen Bruteiern
und Küken von Legehybriden auf den Weg zu bringen. Vor einigen
Monaten noch massiv und kontrovers diskutiert, setzt sich die
Bruderhahnaufzucht und -mast mehr und mehr durch. Nicht zuletzt,
weil die Kapazitäten für die Geschlechtsbestimmung im Brutei
limitiert sind und verfahrenstechnisch eine Bestimmung bis zum
siebten Bruttag, wie vom Gesetzgeber ab 2024 gefordert, derzeit
nicht absehbar ist.

Neben biologisch wirtschaftenden Betrieben und solchen mit
extensiven Haltungsformen spezialisieren sich mittlerweile immer
mehr und auch größere Betriebe auf die Bruderhahnaufzucht.
Bislang fehlende Regelungen sind mittlerweile in Vorbereitung,
sodass sich abzeichnet, dass die Bruderhahnaufzucht künftig als
fester Bestandteil in die Produktionskette integriert wird.

Wo aber liegen die Besonderheiten der Junghahnenaufzucht? Welche
Ansprüche stellen Junghähne an die Haltungsumgebung und
Fütterung? Rechnet sich das Verfahren der Bruderhahnmast und wie
steht es um die Nachhaltigkeit?

Diese und weitere Fragen diskutieren Susanne Gäckler von der DLG
und Dr. Christian Lambertz vom FiBL mit ihren Gästen im zweiten
Podcast des Netzwerks Fokus Tierwohl. Dr. Christiane Keppler von
der Gallicon Geflügelberatung, Tobias Ferling von der Lohmann
Deutschland GmbH & Co. KG und Annalina Behrens von der
Bio-Erzeugergemeinschaft Fürstenhof, Mitgründerin des
Bruderhahnkonzeptes „haehnlein“, gewähren einen eindrucksvollen
Einblick in die Aufzucht von Junghähnen, geben viele praktische
Tipps und scheuen auch einen kritischen Blick auf manche Aspekte
des Verfahrens nicht.

Seien Sie eingeladen, ins Netzwerk Fokus Tierwohl hineinzuhören
und den Netzwerk-Experten bei der Diskussion dieses aktuellen
Themas „Bruderhahnaufzucht“ zuzuhören!
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„Bruderhahnaufzucht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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