Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Edition Zukunft Podcast
  4. Wie sich die Obdachlosigkeit in Österreich überwinden lässt
Wie sich die Obdachlosigkeit in Österreich überwinden lässt

Wie sich die Obdachlosigkeit in Österreich überwinden lässt

Edition Zukunft vor 4 Jahren
Zu Sammlung hinzufügen

Du hast noch keine Sammlungen.

Herunterladen (rechte Maustaste) Teilen Fundstellen Kommentare
0:00
30:17
Jede Nacht schlafen in Europa rund 700.000 Menschen auf der Straße.
In Österreich waren laut Statistik Austria zuletzt knapp 20.000
Menschen als obdach- oder wohnungslos registriert. Die Dunkelziffer
ist allerdings höher: Tausende Menschen leben "verdeckt obdachlos"
– sie kommen bei Freunden oder Bekannten unter und versuchen ihre
Notlage zu verbergen. Das betrifft häufig Frauen, junge Erwachsene,
LGBTQ-Personen oder Familien mit Kindern. Wohnungs- und
Obdachlosigkeit hat verschiedene Ursachen. In der öffentlichen
Wahrnehmung sind es oft Brüche in der Biografie – eine Trennung,
Scheidung oder psychische Erkrankung –, die zu Wohnungsverlust oder
Obdachlosigkeit führen. Entscheidend sind aber auch strukturelle
Faktoren. "Die Lösungen liegen am Tisch" "Es ist die Kombination
aus steigenden Wohnkosten und stagnierenden Einkommen, die dazu
führt, dass Menschen ihre Wohnungen verlieren oder keine leistbare
Wohnung finden", sagt die Sozialarbeiterin und
Sozialwissenschafterin Elisabeth Hammer im Podcast-Gespräch. Seit
2017 ist sie Geschäftsführerin der Wiener Sozialorganisation
Neunerhaus, die obdachlose und armutsgefährdete Menschen
unterstützt. Vor kurzem veröffentlichte sie ihr Buch "Hinschauen
statt Wegschauen: Wie eine Gesellschaft ohne Wohnungslosigkeit
möglich ist". Darin schildert sie, was nötig wäre, damit künftig
alle ein Zuhause haben. "Die Lösungen liegen am Tisch", sagt
Hammer. Im Interview spricht sie über konkrete Lösungsansätze wie
"Housing First", mit denen in Österreich schon einigen Betroffenen
geholfen werden konnte. Sie erklärt, wie sich die Wohnpolitik
ändern muss und warum die Beendigung von Obdachlosigkeit "nicht nur
eine Sonntagsrede", sondern eine Vision braucht. Die
Corona-Pandemie habe jedenfalls das Bewusstsein für Wohnungs- und
Obdachlosigkeit verstärkt. "Wir haben alle am eigenen Leib
erfahren, was es bedeutet, eine Wohnung als Rückzugsort zu haben",
sagt Hammer. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem
STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und
mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft
sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier:
[abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Episode melden

„Wie sich die Obdachlosigkeit in Österreich überwinden lässt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz