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Auch am 16. November 1923 verhinderte weiterhin ein
Buchdruckerstreik das Erscheinen quasi sämtlicher großer Berliner
Tageszeitungen, weshalb wir ein vorerst letztes Mal an den
Stadtrand ausweichen und unseren Blick nochmal, wie schon vor ein
paar Tagen, in die in Friedrichshagen am Müggelsee erscheinende und
mit 30 Milliarden Mark Verkaufspreis noch vergleichsweise günstige
Niederbarnimer Zeitung werfen. Dort finden wir, apropos, einen
Bericht zur endlich begonnenen Ausgabe der sogenannten Rentenmark,
die als grundschuldgestützte Übergangswährung die wertlos gewordene
Papiermark ersetzen und die Inflation bremsen sollte. Die Skepsis,
die der Autor dem Konzept gegenüber zum Ausdruck bringt, sollte
sich historisch interessanterweise nicht bestätigen. Nicht nur
erfüllte die Rentenmark dahingehend ihren Zweck, dass sie
tatsächlich die Währung und damit auch die Volkswirtschaft
stabilisierte. Neben der 1924 eingeführten Reichsmark war ihr auch
ein langes Leben als offizielle Zweitwährung beschieden, die sie
die Weimarer Republik und sogar das Dritte Reich überdauern ließ,
bis sie erst 1948 durch die Währungsreform Geschichte wurde. Paula
Rosa Leu blickt auf deren Anfänge.
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„Die Rentenmark kommt!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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