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Auf der Suche nach dem Wesenskern

Fatih Çevikkollu ist Kabarettist und Schauspieler. Während seiner
Ausbildung an der Ernst Busch Schauspielschule hat es ordentlich
geknirscht, sagt er. Auch bei der Auseinandersetzung mit sich
selbst. Denn Kritik gehört zum Beruf des Schauspielers. Und wenn
ständig alles, was man macht in der Kritik steht, stellt sich
unweigerlich die Frage: Wer oder was wird hier die ganze Zeit
kritisiert? Bin ich das? Und wer bin ich denn eigentlich? Oder
was davon?Dieser spannenden Frage nach dem Selbst gehen wir in
dieser Episode nach - und landen unweigerlich bei Nietzsche und
Kant. Bei Themen wie der vergeblichen Suche nach einem
Wesenskern, der damit verbundenen Unsicherheit, aber auch der
Freiheit. Es geht um Autonomie und neu zu findendes Miteinander.
Denn wo jeder Ich sagt, wo ist dann das Wir? Und wie können wir
das gemeinschaftlich verhandeln? Welche Rolle spielt da bei die
(digitale) Kommunikation?

ShakespeareAll the world's a stage,And all the men and women
merely players;They have their exits and their entrances,And one
man in his time plays many parts,His acts being seven ages. At
first, the infant,Mewling and puking in the nurse's arms.Then the
whining schoolboy, with his satchelAnd shining morning face,
creeping like snailUnwillingly to school. And then the
lover,Sighing like furnace, with a woeful balladMade to his
mistress' eyebrow. Then a soldier,Full of strange oaths and bearded
like the pard,Jealous in honor, sudden and quick in quarrel,Seeking
the bubble reputationEven in the cannon's mouth. And then the
justice,In fair round belly with good capon lined,With eyes severe
and beard of formal cut,Full of wise saws and modern instances;And
so he plays his part. The sixth age shiftsInto the lean and
slippered pantaloon,With spectacles on nose and pouch on side;His
youthful hose, well saved, a world too wideFor his shrunk shank,
and his big manly voice,Turning again toward childish treble,
pipesAnd whistles in his sound. Last scene of all,That ends this
strange eventful history,Is second childishness and mere
oblivion,Sans teeth, sans eyes, sans taste, sans everything.

Was ihr wollt. William Shakespeare (1601)

Links:

Rita und Fatih bei tbd. - to be discussed

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„Du bist nicht, was du denkst“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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