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... über ein kollektives Gefühl und seine Ursachen

Ehrlich gesagt: Am Rande ihrer Kräfte waren viele
Menschen schon vor der Corona-Pandemie. Währenddessen ist es für
viele kein bisschen besser geworden, sondern eher schlimmer. Vor
allem für Menschen in den Bereichen Care, Pflege und
Erziehung.

Inzwischen sind wir wieder zurück in einer vermeintlichen
Normalität. Und die Erschöpfungsursachen durch die Pandemie? Sind
kein Thema mehr. Wir halten uns an greifbarere Erklärungen. Eine
davon ist die Arbeitsbelastung. Und interessanterweise ist
Erschöpfung im Kontext von Arbeit ja eher positiv konnotiert. Was
machen wir also mit dem Erschöpfungsbegriff der Gegenwart?

Ritas Literaturliste:

Arendt, Hannah: Vita activa oder Vom tätigen
Leben. München. 2002.

Han, Byung-Chul: Müdigkeitsgesellschaft.
Berlin. 2010.

Ehrenberg, Alain: Das erschöpfte Selbst -
Depression und Gesellschaft in der Gegenwart. Frankfurt. 2015.

Merleaut-Ponty, Maurice: Das Auge und der
Geist. Hamburg. 2003

Menke, Christoph / Rebentisch, Juliane
[Hrsg.]: Kreation und Depression - Freiheit im
Gegenwärtigen Kapitalismus. Berlin. 2012.

Noras Podcast- und Literaturtipps:

El Ouassil, Samira / Karig, Friedemann:
Erzählende Affen. Mythen, Lügen, Utopien - Wie Geschichten
unser Leben bestimmen. Berlin. 2021.

El Ouassil, Samira / Karig, Friedemann:
Piratensender Powerplay. Selfhosted Podcast. Wöchentlich.

El Ouassil, Samira / Stenger, Christiane: Sag
niemals Nietzsche. Audible. 2019.

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„Erschöpfung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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