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Thomas Dietz ist 1960 geboren und hat zusammen mit seiner Frau zwei
Kinder adoptiert. Nach einem kurzen Ausflug in die Binnenfischerei
absolvierte er das Theologiestudium und ist nun seit 1989 in der
Gemeinde Schönfeld bei Prenzlau tätig. Im Jahre 2015 erhielt er das
Bundesverdienstkreuz. Bereits im April 2020 schrieb er einen
offenen Brief an die Landesregierung, in dem er die Angstmache
durch die Politik kritisierte und die Verhältnismäßigkeit der
Coronamaßnahmen in Frage stellte. Seiner Ansicht nach haben diese
fatale Auswirkungen auf die Gesundheit der in seiner Gemeinde
lebenden Menschen, vor allem auf alte Menschen und Kinder. Es
folgen weitere offene Briefe, die meist unbeantwortet blieben. Auch
die Rolle der Kirche bereitet Dietz Sorgen und so äußert er sich im
Mai 2020 wie folgt: Ich erlebe auch traurig und enttäuscht, dass
meine eigene Kirche versagt und keine Stellung bezieht. Dies ist
ganz und gar anders als zur DDR - Zeit! Dort hat Kirche Mut
bewiesen, auch wenn nicht alles richtig war.“ Im Sommer 2020
besucht Dietz eine große Demonstration der Coronamaßnahmenkritiker
und findet dort ein ganz anderes Bild vor, als ihm durch die Medien
vermittelt wird. Bald wird seine Kirche zu einem Ort, an dem er
maßnahmenkritische Menschen zu Lesungen und Diskussionen einlädt
und so Debatte und Diskussion in der eigene Gemeinde fördert. Wir
sprechen über die Pandemiepolitik und die Rolle der Kirche, über
seinen Weg zum Glauben, über Krieg und Frieden und die
gesellschaftliche Rolle der Kirche. Artikel und Video:
https://blog.bastian-barucker.de/corona-kirche/ Meine Arbeit
unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/
Kamera: Andre Schuster Schnitt: Robert Volkmer Redaktion: Bastian
Barucker
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„Corona und die Kirche“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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