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Wo stehen Deutsche Unternehmen und die Gesellschaft wirklich bei
Diversity? In welchen Bereichen funktioniert Vielfalt bereits gut
und was gilt es konkret zu tun, um diese weiter zu fördern? Ein
Austausch mit Thomas Sattelberger. Seit Ende der 1990er Jahre wird
Vielfalt von der Europäischen Union als Leitbild verwendet. Seit
2006 sollen in der deutschen Gesetzgebung die Aspekte der Vielfalt
im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, Personen aus diesen
Kategorien vor Diskriminierung schützen. Doch wie gut gelingt
Vielfalt in deutschen Unternehmen und in unserer Gesellschaft?
Welche Aspekte gelingen bereits gut? Welche Aspekte sind bislang
eher in den Hintergrund getreten? Und was kann jeder von uns ganz
konkret dazu beitragen, dass Vielfalt noch besser gelingt? Thomas
Sattelberger ist ein deutscher Top-Manager und Politiker. Von 2007
bis 2012 war er Personalvorstand der Deutschen Telekom. Seit
Oktober 2017 ist er für die FDP Mitglied des Deutschen Bundestages.
Sattelberger gilt als einer der Personalvordenker der Republik, hat
sich als Verfechter des Diversity-Managements profiliert und
initiierte die 30-Prozent-Frauenquote für Führungspositionen bei
der Telekom. Er kritisiert geschlossene Systeme in Konzernen und
Gesellschaft und die damit verbundene Chancenungleichheit und
Talentausgrenzung: "Bei vielen Diversity Beauftragten handelt es
sich nur um Feigenblätter. Es wird nicht selten nur Humbug gemacht.
Und zwar gleichgültig, ob es um den Anteil von Migranten in
qualifizierten Führungs- oder Expertenpositionen geht, um den
Frauenanteil in Führungspositionen, die Weiterbildung von Älteren
oder die Diskriminierungsfreiheit von Schwulen und Lesben."
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„Status Diversity mit Thomas Sattelberger“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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