Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 03/19 Podcast
  4. In-vitro-Untersuchung der marginalen Adaption von Klasse-II-Kompositfüllungen
Das Ziel dieser In-vitro-Untersuchung war es die Randqualität von
lichthärtenden kompositbasierten Füllungsmaterialien in
Klasse-II-MOD Füllungen im approximalem Bereich zu überprüfen. In
80 extrahierten, menschlichen Molaren wurden standardisierte
MOD-Inlay- Kavitäten präpariert. Bei einer approximalen Extension
lag der zervikale Präparationsrand 1mm koronal der
Schmelz-Zement-Grenze (SZG) und bei der anderen approximalen
Extension 1mm apikal der SZG. Die Probenzähne wurden randomisiert
in 10 Gruppen verteilt. In den Gruppen APB842, AKJ842, BPB842,
BKJ842 wurde die präparierte Zahnoberfläche im Sinne der
Total-etch-Technik vorbehandelt und anschließend wurde ein
azetonbasierter Einkomponentenhaftvermittler (Prime & Bond NT
oder KJ7-101-07) appliziert. Nach der Polymerisation erfolgte das
Erstellen der Restaurationen aus ormocerbasierten
Kompositmaterialien (experimentelles Material A und B) mittels
konventioneller Verarbeitungstechnik. In den Gruppen QX812, QX814,
QX524 und QFX814 wurde ein selbstkonditionierender Haftvermittler
(XenoIII) auf die präparierte Zahnoberfläche aufgetragen. Der
Lichtpolymerisation des Haftvermittlers folgte das Anfertigen der
Restaurationen aus dem Material Quixfil. Das konventionelle
Verarbeitungskonzept wurde nach den Angaben des Herstellers
modifiziert. Die Polymerisationszeit wurde verkürzt und in den
Gruppen QX814, QX524 und QFX814 wurde im dentinbegrenztem Kasten
eine 4 mm Schicht appliziert. In der Gruppe QFX814 wurde ein Liner
aus fließfähigem Komposit benutzt. Als Referenzgruppen wurden
Restaurationen aus Material Tetric Ceram mit Syntac classic
(TSC842) und aus Material Surefil mit Prime&Bond NT (SPB844)
herangezogen. Nach dem Ausarbeiten und Politur der angefertigten
Restaurationen wurden die Proben einer künstlichen Alterung
unterzogen (Thermowechselbad 5/55°C, 2000 Zyklen, Kausimulator –
okklusale Belastung 50 N, 50 000 Zyklen). Bei der morphologischen
Untersuchung wurden Epoxyharzreplika von beiden approximalen Seiten
einer quantitativen Randspaltanalyse im Rasterelektronenmikroskop
bei 200-facher Vergrößerung unterzogen. Bei dem
Farbpenetrationstest wurden die Probenzähne in Methylenblaulösung
eingetaucht (5%, 15 Min.), geschnitten und auf die Tiefe der
Farbpenetration untersucht. Statistische Analyse der Ergebnisse
(Kruskal-Wallis H-test, Mann-Whitney U-test) zeigte signifikante
Unterschiede zwischen den untersuchten Gruppen. Der adhäsive
Verbund zwischen Komposit und Dentin war anfälliger für das
Auftreten von Randspalten als der Verbund zum Zahnschmelz. Im
Dentin variierte der prozentuale Anteil an perfektem Rand zwischen
87,9% (BKJ842) und 56,9% (SPB842), im Schmelz zwischen 97,2%
(TSC842) und 77,4% (SPB842). In der Gruppe BKJ842 konnte teilweise
signifikant bessere Randqualität erreicht werden als in der Gruppe
BPB842. Die Ergebnisse der Gruppen APB842, AKJ842, BPB842, BKJ842
waren mit der Referenzgruppe TCS842 vergleichbar. In den Gruppen
QX812, QX814, QX524 und QFX814 hat sich das variieren der
Lichtpolymerisation und der Schichtstärke auf die Qualität der
marginalen Adaptation nicht signifikant ausgewirkt. Mit einem Liner
aus fließfähigem Komposit wurde die Randdichtigkeit
dentinbegrenzter Füllungsränder erhöht. Die Randqualität der
Restaurationen aus Material Quixfil war vor allem in der
Randdichtigkeit (außer QFX814) mit der Referenzgruppe SPB844
vergleichbar.
Episode melden

„In-vitro-Untersuchung der marginalen Adaption von Klasse-II-Kompositfüllungen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz