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  4. TWiST #222: $130m-Weihnachtgeschenk für Spryker
Das Jahr 2020, das an und für sich schon komplett krass, verrückt,
unvorstellbar, beängstigend, traurig, hoffnungslos, aber auch
kreativ, disruptiv und voller Chancen war, endet mit einem Tusch:
Spryker sammelt zum Jahresende $130 Millionen von TCV ein. Bei
letzterem handelt es sich um einen US-amerikanischen Investor, der
unter anderem auch in Unternehmen wie LinkedIn, Mollie, Klarna und
Spotify investiert (ist). In der Presse-Meldung heißt es unter
anderem: "Die Vorteile von Spryker basieren auf der innovativen
Headless und API-basierten Architektur, kombiniert mit einem
modularen “packed business capabilities” design (PBC), welches
maximale Flexibilität bei der Entwicklung ermöglicht. Das Cloud
native Spryker PaaS (Platform as a Service) Angebot unterstützt
Kunden die dem sehr beschränkten und dem wenig sophistizierte
Geschäftsmodell fokussierten SaaS (Software as a Service) Angebot
entwachsen sind, um anspruchsvolle, digitale Geschäftsmodelle
umsetzen zu können. " Damit sind alle relevanten Shoptech-Buzzwords
genannt und in einer waghalsigen Schachtelsatzkonstruktion
verpackt. Aber, genug der Häme, denn klar ist: wie immer auch man
zu Spryker steht (und ich selbst bin in dieser Hinsicht nicht immer
zimperlich gewesen), haben Alex, Boris und Kolleg*innen in puncto
Marketing alles richtig gemacht und die eigene Story immer wieder
so geschärft (a.k.a. ge-pivoted), dass sie für die jeweilige Zeit
und das jeweilige Umfeld gepasst hat. Wir könnten wahrscheinlich
noch ewig darüber streiten, wie cloud-native und API-basiert
Spryker wirklich ist – aber machen wir uns nichts vor, das hier ist
letzlich B2B-Vertrieb und keine wissenschaftliche Debatte:
entscheidend ist, was Kunden denken (und kaufen) und wie
erfolgreich sie in ihren Projekten sind. Daher an dieser Stelle
ehrlich und ausdrücklich: Gratulation!
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„TWiST #222: $130m-Weihnachtgeschenk für Spryker“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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