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Eigentlich hätte das Jahr 2019 für das Team hinter dem
Medienstartup „Buzzard“ ganz anständig zu Ende gehen können. Man
hatte mit dem eigenen Prototypen und einer Crowdfunding-Kampagne
über 170.000 Euro eingenommen und sah sich für 2020 gut
finanziert.

Doch im Dezember passierte dem jungen Startup „Buzzard“ das, was
man wohl einen Supergau nennen könnte. Man geriet über den
eigenen Prototypen in die Kritik, die sich deutlich im
politischen Raum abspielte.

Das Team hinter „Buzzard“ möchte den Horizont seiner Nutzerinnen
und Nutzer bei der persönlichen Wahrnehmung von Meinungen
aufbrechen und erweitern. So will man „Perspektiven 
von links
bis rechts“ bieten. Allein dieser Ansatz birgt zumindest
Konfliktpotenzial.

Die Kritik gegenüber „Buzzard“ sah insbesondere einen Punkt als
problematisch: Innerhalb des Medienangebots wurden demnach
seriöse Publikationen mit einer ordentlichen Redaktion mit
durchaus fragwürdigen Blogs ohne ordentliche Redaktion
gleichgesetzt.

Eine Folge der Kritik war u.a. die Distanzierung von einigen
namhaften Unterstützerinnen und Unterstützern, aber auch eine
gesteigerte Aufmerksamkeit.

Am 19. Mai 2020 will man eine „News-App für
Perspektiven-Vielfalt“ launchen. Im Vorfeld dessen sprach Jens
Stoewhase mit einem der Gründer – Dario Nassal – über die Kritik
und ob und wie sie das Team genutzt hat. Nebenbei erfährt man
auch vom Umzug von Leipzig nach Berlin und was die
Bundeshauptstadt für Vorteile bietet.

Zum Einstieg interessierte Stoewhase aber erst einmal Darius
persönlicher Weg in den digitalen Journalismus und die
Entstehungsgeschichte von „Buzzard“.

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„Buzzard – ein Medienstartup entsteht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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