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  4. 65 Bedauern Sie was nicht zu ändern ist
Folge 65: Bedauern Sie, was nicht zu ändern ist Lebenskünstler sind
Menschen, die schon glücklich sind, wenn sie nicht vollkommen
unglücklich sind. (Jean Anouilh) Richtig unglücklich sein will
gelernt sein Wir haben keine Kontrolle über die Ergebnisse. Doch
über unser Denken und Handeln haben wir eine gewisse Kontrolle.
Nicht über das Resultat. Bedauern füllt diese Lücke der Ohnmacht.
Doch Bedauern äußert sich nicht nur in Klagen und Selbstmitleid,
wie diese Zen-Geschichte zeigt: "Zwei Mönche waren auf der
Wanderschaft. Eines Tages kamen sie an einen Fluss. Dort stand eine
junge, wunderschöne Frau, die über den Fluss wollte. Ohne zu zögern
ging einer der Mönche auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern
und watete mit ihr durch das Wasser. Auf der anderen Flussseite
setzte er sie trocken ab. Nachdem der andere Mönch auch durch den
Fluss gewatet war, setzten die beiden ihre Wanderung fort. Nach
etwa einer Stunde fing der eine Mönch an, den anderen zu
kritisieren: “Du weißt schon, dass das, was Du getan hast, nicht
richtig war, nicht wahr? Du weißt, wir dürfen keinen nahen Kontakt
mit Frauen haben. Wie konntest Du nur gegen diese Regel verstoßen?”
Der Mönch, der die Frau durch den Fluss getragen hatte, hörte sich
die Vorwürfe des anderen ruhig an. Dann antwortete er: “Ich habe
die Frau vor einer Stunde am Fluss abgesetzt – warum trägst Du sie
immer noch mit Dir herum?” Bedauern ist nutzlos. Denn damit weigern
wir uns zu akzeptieren, was geschehen ist. Statt dessen leiden wir
daran – anstatt daraus zu lernen. Und wir blenden aus, dass unser
Urteil, ob etwas besser oder schlechter gewesen wäre, im Nachhinein
geschieht. Quelle: Persönlichkeitsblog von Roland Kopp-Wichmann
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„65 Bedauern Sie was nicht zu ändern ist“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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