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Neben der Corona-Pandemie bestimmt wieder ein Thema die
österreichische Innenpolitik: Korruption. Heinz-Christian Strache
hat sich ja in Österreich schon mit vielen Sagern in der Geschichte
festgeschrieben, der Satz “ Novomatic zahlt alle!” wird uns
vermutlich auf lange nicht mehr verlassen. Auch bei den jüngsten
Ermittlungen gegen Finanzminister Gernot Blümel geht es um mögliche
Spenden vom Glückspielkonzern Novomatic an die ÖVP. Mit Eva
Glawischnig hat die ehemalige Parteichefin der Grünen, den
selbsternannten Erzfeinden des kleinen Glücksspiels, schlussendlich
auch ihren Versorgungsposten bei Novomatic bekommen. Kurzum: Vieles
deutet darauf hin, dass Strache auf Ibiza damals nicht übertrieben
hat. Und wenn man sich umblickt: Glücksspiel ist in Österreich
allgegenwärtig. Verlässt man die Hauptstraßen oder Innenstädte,
reiht sich oft Automatencafe an Wettbüro – in vielen Gegenden gibt
es kaum andere Lokale. Unsere Fußball-Bundesliga trägt den Namen
von einem Wettanbieter, die Motorsportlegende Niki Lauda hat man
bis zum Schluss nie ohne Novomatic-Kapperl gesehen. Im Glücksspiel
scheint furchtbar viel Geld zu sein – ein riesiger Kuchen, von dem
viele etwas abbekommen. Aber so harmlos und spaßig die Industrie
auch versucht, ihre Automaten und Fußballwetten zu vermarkten, so
riesig sind die Schattenseiten. Glücksspielsucht zerstört
Existenzen, verursacht unsägliches Leid und kostet sogar
Menschenleben. In dieser Podcast Folge möchten wir deswegen etwas
zurücktreten und diesen Komplex von Macht, Geschäften und Sucht
entschlüsseln. Wie ist Glücksspiel in Österreich organisiert? Wie
mächtig ist Novomatic? Und wer sind die Leidtragenden von diesen
Milliardengeschäft – also die pathologischen Spieler und
Spielerinnen?
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„53 – Glücksspiel“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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