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  4. Schiffe zählen am Nord-Ostsee-Kanal
Schäfchen zählen wäre hier einfacher

Wer nicht einschlafen kann, dem empfiehlt der Volksmund Schäfchen
zu zählen. Davon gibt es im echten Norden mehr als genug, weil
diese dazu eingesetzt werden, den Boden der Deiche zu
festzutreten und zu verhindern, dass sich Pflanzen breitmachen,
die den Untergrund wieder aufweichen. Aber auch abseits der
Deiche gibt es mehr als genug Schafe um seinen Schlaf zu finden.

Der Fährimaa und seine Frau zählen keine Schafe, sondern winken
ihnen nur dann und wann zu, wenn sie unterwegs sind. Sie zählen
die Schiffe, welche ihnen auf dem Nord-Ostsee-Kanal (NOK)
entgegenkommen. Allerdings geht es dabei nicht darum, möglichst
rasch und tief einzuschlafen, denn normalerweise befinden sie
sich während des Spiels (Wer tippt die richtige Anzahl?) auf
ihrem Arbeitsweg von Todenbüttel nach Friedrichstadt. Einschlafen
am Steuer ist da nicht unbedingt erwünscht. Eigentlich gar nicht…

Das Spiel dient der Unterhaltung, aber eigentlich geht es
natürlich darum, möglichst viele Schiffe zu sehen. Denn auch nach
Jahren erfreut sie der Anblick der Schiffe jedes Mal. Natürlich
haben es ihnen die aussergewöhnlichen und die grossen Schiffe
besonders angetan. Da man diese Sichtungen nicht planen kann, ist
es jedes Mal eine Überraschung, was man zu Gesicht bekommt. Kommt
ein spezieller Kahn entgegen, dann herrscht im Auto immer eine
euphorische Stimmung. Der Tag ist gerettet – komme was wolle!

Natürlich ist es aber schöner, die Pötte nicht im Auto, sondern
bei einem Spaziergang oder einer Velotour zu beobachten. Aber das
versteht sich ja von selbst. Die Hörer und Hörerinnen dieses
Podcasts werden den Nord-Ostsee-Kanal ja eher weniger als Teil
des Arbeitsweges erleben…
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„Schiffe zählen am Nord-Ostsee-Kanal“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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