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Beim "Scham-Annahme"-Muster befinden wir uns in einem kollektiven
Kontext. Es geht um Ausgrenzungs- und Willkommensdynamiken. Von
Jesus wird berichtet, wie viel Wert er darauf legte, gemeinsam mit
Zöllnern und Sündern zu essen. Tischgemeinschaft war in
orientalischen Kulturen der praktische Ausdruck von Annahme. Gnade
erweist sich hierbei weniger in Vergebung von Einzeltaten, sondern
in sozialer Reintegration. Wie würden christliche Gemeinden
aussehen, wenn sie vorrangig Gottes Annahme widerspiegeln würden?

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