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  4. Abenteuer der zeitgenössischen Klassik: Mit den Klangclustern von Ligeti jenseits der seriellen Musik

Der Ungar György Ligeti gilt als einer der führenden Komponisten
des 20. Jahrhunderts. Er hat mit seiner Cluster-Technik eine ganz
neue Musiksprache entwickelt, die sich deutlich von der einstmals
vorherrschenden, höchst komplexen (und manchmal sehr
anstrengenden) seriellen Musik eines Pierre Boulez und anderer
„angenehm“ absetzt. Stanley Kubrik hat in seinem Film „2001-
Space Odyssee“ Stücke von Ligeti verwendet und damit den
Komponisten weltberühmt gemacht. Aber es gibt noch mehr in der
Musik des weit gereisten und vielseitig interessierten
Komponisten zu entdecken. Zum Beispiel das gewaltigste Orgelwerk,
das wohl jemals komponiert wurde: Volumina. 15 Minuten Deathmetal
an der Orgel!


Soundtrack:


Ligeti: Lontano für großes Orchester (1967), Berliner
Philharmoniker / Jonathan Nott


Ligeti: Atmosphéres (1961), Berliner Philharmoniker / Jonathan
Nott


Pierre Boulez: Polyphonie X für 18 Soloinstrumente (1951),
Sinfonieorchester Baden Baden / Hans Rosbaud


Boulez: Repons, Sektion 1 (1981), Ensemble InterContemporain /
Pierre Boulez


Ligeti: San Francisco Polyphony fü Orchester (1973/74), Berliner
Philharmoniker / Jonathan Nott


György Kurtag: Stele for Orchestra (1994), Berliner
Philharmomniker / Claudio Abbado


Ligeti: Glissandi (1957)


Karl-Heinz Stockhausen: Gruppen für drei Orchester (1955-57),
Claudio Abbado / Friedrich Goldmann / Marcus Creed


Ligeti: Apparitions für Orchester (1958/59), Berliner
Philharmoniker / Jonathan Nott


Ligeti: Lux Aeterna (1966), Chor des Norddeutschen Rundfunks


Ligeti: Volumina (für Orgel) (1961/62), Zsigmond Szathmáry


Ligeti: Melodien für Orchester (1971), Asko Ensemble / Reinbert
de Leeuw


Ligeti: Konzert für Violoncello und Orchester, 2. Satz (1966),
Asko Ensemble / Reinbert de Leeuw


Ligeti: Konzert für Violine und Orchester, 4.Satz, Ensemble
Intercontemporain / Matthias Pintscher


Ligeti: Streichquartett Nr.1, Sätze 1-2 (1953-54), Arditti String
Quartet


Ligeti: Streichquartett Nr.2, Sätze 1-2 (1968), Arditti String
Quartet


Ligeti: Sonate für Cello solo, 1.Satz Dialogo (1948-53), David
Geringas


Kodály: Cello Sonate, 1. Satz (1915), Yo-Yo Ma


Bach: Suite für Cello Nr.5, 1.Satz (1724?), Yo-Yo Ma


Ligeti: Induló (Allegro) für vier Hände (1942), Pierre-Laurent
Aimard / Irina Kataeva


Ligeti: Études: Désordre, Cordes á vide (1985), Pierre-Laurent
Aimard


Ligeti:Hungarian Rock (1978), Elisabeth Chojnacka


Ligeti: Sippal, dobbal, nádihegedüvel (2000)
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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