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  4. Zeitbögen – Ein Ordnungsmodell des 20. Jahrhunderts
Wir beschäftigen uns heute mit dem Konzept der Zeitbögen von
Anselm Doering-Manteuffel. Dieser ordnet das 20. Jahrhundert
entgegen der immer noch vorherrschenden Zäsuren von
beispielsweise 1945. Genauer gesagt teilt er es in 3 Zeitbögen
ein, die mehrere Jahrzehnte überspannen. Grundlage für diese
Einteilung sind immer unterschiedliche Leitideen und
Basisprozesse, die in den Einheiten gleich bleiben.

Ob wir das Konzept sinnvoll finden, welche Zeiten und leitenden
Ideen die Zeitbögen überhaupt umspannen und warum wir das Konzept
wichtig finden erfahrt ihr in dieser Folge.

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne
an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an
@houseofmodhist richten.

Literatur & Quellen:

Bauman, Zygmunt: Globalization. The Human Consequences. Columbia
University Press, 1998.

Bauman, Zygmunt: Modernity and the Holocaust. Cambridge,
1989.

Broberg, Gunnar & Tydén, Mattias: Eugenics in Sweden. In:
Broberg, Gunnar & Roll-Hansen Nils: Eugenics in the welfare
state. Sterilization policy in Denmark, Sweden, Norway and
Finland. East Lansing: Michigan State Univ. Press, cop. 2005,
77-150.

Biebricher, Thomas: Die politische Theorie des Neoliberalismus.
Suhrkamp, 2021.

Club of Rome, Publications:
https://www.clubofrome.org/publications/

Doering-Manteuffel, Anselm: Die deutsche Geschichte in Zeitbögen
des 20. Jahrhunderts.

Doering-Manteuffel, Anselm: Die Zäsuren des deutschen 20.
Jahrhundert und das Erkenntnisproblem der Zeitgeschichte, 2020.
https://www.youtube.com/watch?v=wQKHurpFvu0

Doering-Manteuffel, Anselm: Katholizismus und Wiederbewaffnung :
die Haltung der deutschen Katholiken gegenüber der Wehrfrage 1948
- 1955. Mainz, 1981.

Doering-Manteuffel, Anselm: Konturen von Ordnung in den
Zeitschichten des 20. Jahr- hunderts, in: Etzemüller, Thomas
(Hrsg.): Die Ordnung der Moderne. Social Engineering im 20.
Jahrhundert, Bielefeld 2009, S. 41–64.

Etzemüller, Thomas: Social Engineering. Version 2.0, in:
Docupedia-Zeitgeschichte, 2017, DOI:
http://dx.doi.org/10.14765/zzf.dok.2.1112.v2

Fischer, Alfons: Grundriß der sozialen Hygiene, Karlsruhe,
1923.

Grotjahn, Alfred: Hygiene der menschlichen Fortpflanzung. Berlin,
1926.

hooks, bell: Die Bedeutung von Klasse: Warum die Verhältnisse
nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast
Verlag, 2021.

Leendertz, Ariane: Zeitbögen, Neoliberalismus und das Ende des
Westens, oder: Wie kann man die deutsche Geschichte des 20.
Jahrhunderts schreiben?, VfZ 65 (2017), S. 191-217.

Levine, Philippa: The Oxford handbook of the history of eugenics
New York. Oxford University Press, 2010.

Kaspari, Christoph: Der Eugeniker Alfred Grotjahn (1869-1931) und
die “Münchner Rassenhygieniker”: Der Streit um „Rassenhygiene
oder Eugenik?“ Medizinhistorisches Journal, Vol. 24, No. 3/4 ,
1989, pp. 306-332.

Lundberg, Urban & Åmark, Klas: Social Rights and Social
Security. The Swedish Welfare State 1900 – 2000. Scandinavian
Journal of History, Vol. 1.26, Nr. 3, 2001, pp. 159-176.

Scott, James C.: Seeing Like a State: How Certain Schemes to
Improve the Human Condition Have Failed. Yale University Press,
1998.

Schleiermacher, Sabine: Sozialethik im Spannungsfeld von Sozial-
und Rassenhygiene. Der Mediziner Hans Harmsen im Centralausschuß
für die Innere Medizin. Husum, 1998.

Weindling, Paul: International Eugenics. Swedish sterilization in
Context Scandinavian Journal of History, Vol. 1, Nr. 2, 1999 pp.
180-197.

Weiss, Sheila Faith: The Race Hygiene Movement in Germany.
Osiris, Vol. 3, 1987, pp. 193– 236.
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„Zeitbögen – Ein Ordnungsmodell des 20. Jahrhunderts“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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