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Erneuerbare Energien, E-Autos, der Verzicht auf Flugreisen ­–
Nachhaltigkeit ist in den vergangenen Jahren ein riesiges und
wichtiges Thema geworden. Die Diskussion, welche Maßnahmen
klimafreundlich und ressourcensparend sind, hat sämtliche Lebens-
und Gesellschaftsbereiche erreicht. Menschen achten bewusst
darauf, sich nachhaltig zu ernähren, zu bewegen und zu kaufen.

Doch wie steht es um nachhaltiges Verhalten im digitalen Raum?
Wer achtet darauf, sich auch am eigenen Computer so zu verhalten,
dass möglichst wenig Ressourcen verbraucht werden? Gibt es ein
Bewusstsein für den Energiebedarf von digitalen Werkzeugen? Wer
weiß, welche Routinen und Anwendungen Potential für Einsparungen
bieten? Wie weit ist die Forschung? Wie arbeitet sie und was
empfiehlt sie?

Zu diesem Thema ist Laura Kocksch zu Gast in der #CAISzeit. Sie
forscht als Sozialanthropologin an der Ruhr-Universität Bochum
und setzt sich mit digitalen Kulturen, Dateninfrastrukturen und
mit der Nutzung von Daten auseinander. Nicht zuletzt fokussiert
sie dabei die ökologische Dimension der Digitalisierung. Laura
Kocksch arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl
für Kulturpsychologie und Wissensanthropolologie von Prof. Dr.
Estrid Sørensen. Sie ist Mitbegründerin des RUSTlab und
promoviert am Graduiertenkolleg SecHuman – Security for Humans in
Cyberspace. Aktuell ist sie als Fellow am CAIS. In der CAISzeit
sprechen Silke Offergeld (Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen) und
Dr. Matthias Begenat vom Center for Advanced Internet Studies
(CAIS) mit ihr darüber, wie das eigene digitale Verhalten
nachhaltiger werden kann und auf welcher Ebene Ansätze für eine
klimafreundliche Digitalisierung ansetzen müssten.
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„Digital und nachhaltig?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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