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  4. Dürre, Hitze, Extremwetter -
Gab es wirklich schon immer solche Wetterphänomene? Hitzewellen,
Starkregen, Überschwemmungen: Außergewöhnliche Wettergeschehnisse
nehmen zu und richten Milliardenschäden an. Klimaforscher erklären,
weshalb wir vermehrt mit solchen Katastrophen rechnen müssen, wie
sich Deutschland durch die Erderwärmung verändert. Tatsächlich sind
manche Wetterextreme wie Hitzewellen und Starkregen durch den
Klimawandel messbar häufiger geworden. Der Jahrhundertsommer 2003
war der wärmste europäische Sommer seit 500 Jahren. In den
vergangenen Jahren waren die Sommer in Teilen Europas immer wieder
ungewöhnlich heiß. Aber nicht nur die Häufigkeit, auch die
Intensität solcher Ausnahmeerscheinungen, das ist klar zu
beobachten, hat zugenommen. Wissenschaft beschäftigt sich mit
Niederschlagsmengen! Im Frühjahr und Herbst werden vermehrt
Starkniederschläge gemessen, wie wir sie in dieser Intensität und
Häufigkeit eher aus den Tropen kennen. Es kommt immer wieder zu
sturzartigen Regenfällen, die im schlimmsten Fall Abwassersysteme
überlasten, Keller fluten und Flüsse über die Ufer treten lassen.
Im windstilleren Sommer dagegen wird es im Landesinneren immer
heißer und trockener – besagte Hitzewellen sind die Folge. Das
bedeutet konkret: mehr Stürme, Überschwemmungen, Sturmfluten und
Hitzewellen. Bestimmte Wetterextreme sollen schon in den nächsten
40 Jahren fünf- bis zehnmal häufiger auftreten. Sehr viele
Waldbrände in Deutschland! Steigende Einsatzzahlen! In diesem Jahr
haben Feuer in Deutschland bereits einiges an Wald zerstört: Laut
dem Europäischen Waldbrand-Informationssystem (EFFIS) sind bis zum
13. August 2022 rund 4.239 Hektar Wald durch Waldbrände vernichtet
worden. Das sind zehn Prozent mehr als im gesamten
Waldbrand-Rekordjahr 2018. Die Sächsische Schweiz steht in Flammen,
Feuer bei Kassel und im Rhein-Main-Gebiet. Jetzt schon 10 Prozent
mehr Waldverlust als im Rekordjahr 2018. Wir müssen uns also auf
steigende Einsatzzahlen gefasst machen. Im Herbst werden die
Unwetter hoffentlich nicht wieder zu Überflutungen führen, die
Wissenschaft ist sich aber sicher, dass genau das passiert. Wir
sollten und müssen unsere Einsatzpläne überdenken. Müssen wir
Schichten einführen? Müssen wir spezielle Waldbrand-Teams verstärkt
entwickeln, wie z.B. @fire? Auf einer interaktiven Karte sieht man
derzeit 12 “aktive Waldbrände” in Deutschland. Wir sollten uns mit
dem Gedanken anfreunden, dass wir mehr tun müssen als bisher.
Unsere Feuerwehren sollten sich auf mehr Einsätze, mehr körperliche
und mehr mentale Herausforderungen einstellen! Jetzt wünschen wir
dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von
Brand Punkt Hermann und Carina _____________________________ Am
30.08.22 um 19:00 Uhr findet die nächste fireproof360° LIVE SESSION
statt - Thema: EIn echter Konfliktfall aus der Kategorie
GESELLSCHAFT: Hier mehr erfahren und konstenfrei anmelden:
https://brand-punkt.de/fireproof360-news/ ______ Brauchst du bei
einem Thema, dass dich mental belastet Unterstützung? Melde dich
gerne bei uns: https://brand-punkt.de/kontakt/ _____ Mehr Infos
über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke
Feuerwehreinsatzkräfte:
https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360 _____ TEILE DIESE
PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in
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„Dürre, Hitze, Extremwetter -“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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