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Schon von „Foodsharing“, „Foodsavern“ oder „Fair-Teilern“
gehört? Dabei geht es darum, gegen die Verschwendung von
Lebensmitteln zu kämpfen. Im Gespräch mit Katrin Scherer vom
Foodsharing-Café „Raupe immersatt“ erklären wir Ihnen, welches
Konzept hinter Deutschlands erstem Foodsharing-Café
steckt.

Über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich
weggeworfen. Dennoch hungern täglich Menschen und das, obwohl wir
Lebensmittel für über 12 Milliarden Menschen produzieren.
Gleichzeitig trägt die übermäßige Lebensmittelproduktion
erheblich zum Klimawandel bei – denn ein Lebensmittel zu
produzieren, zu verarbeiten und zu transportieren, kostet viele
Ressourcen. Und das völlig umsonst, wenn die Lebensmittel im Müll
landen.

Foodsharing rettet genießbare Lebensmittel vor dem Müll und führt
sie wieder dem menschlichen Verzehr zu. Seit Juni 2019 kann man
im Foodsharing-Café “Raupe immersatt” am Hölderlinplatz in
Stuttgart Lebensmittel am integrierten Fair-Teiler abgeben,
mitnehmen und vor Ort genießen. Im Vordergrund steht: ungewollte
und überproduzierte Lebensmittel zu „retten“. Jeder kann dann
kreativ werden und sich überlegen, was er kocht, wenn es
Broccoli, Salat und Nektarinen gibt .

Mitmachen dürfen alle, die darauf Lust haben und sich der
Lebensmittelverschwendung entgegenstellen wollen. Ein Netzwerk
von ehrenamtlichen Foodsavern rettet täglich Lebensmittel aus
Betrieben, Cateringfirmen, Kantinen und Gastronomiebetrieben, die
mit der Stuttgarter Initiative kooperieren. Auch durstig? Im Café
gibt’s natürlich auch regionale Getränke – und jede/r zahlt hier,
was es ihr oder ihm wert ist.

Infos über das Café, das Konzept und die erweiterten
Dienstleistungen erfahren Sie hier in unserem Podcast und direkt
auf den Seiten raupeimmersatt.de 

https://www.schwabenverlag.de/

https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut-magazin

https://www.raupeimmersatt.de
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„Raupe immersatt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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