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Tüchtig sollte sie sein, sportlich, mütterlich, gehorsam und
elegant. An die reichsdeutsche Frau wurden in den 1930er Jahren
hohe Ansprüche gestellt. Dabei steckten die Nazis in einem
Dilemma: Denn wenn es um Fortpflanzung und Verbesserung der Gene
ging, kam der Frau eine echte Schlüsselposition zu, obwohl der
Mann doch eigentlich höherstand. Die Lösung suchte man in einer
allumfassenden Manipulation und Gehirnwäsche, auch mithilfe der
Modezeitschriften und der Modefotografie. Ob und wie das
funktionierte, erzählt Annette Wieners in dieser Podcast-Episode.
Und Achtung: Es gibt auch etwas Ekliges über Individualhygiene
und Rassenhygiene zu hören. Am Ende aber steht ein Sieg, weil die
Idee von einer reichsdeutschen Mode ja grandios scheiterte.

Quellen:

Johannes Christoph Moderegger: Modefotografie in Deutschland 1929
– 1955, BoD, 2000

Marion Beckers und Elisabeth Mortgaart: YVA. Else Neulaender.
Modephotographie der Dreißiger Jahre. Edition A.B. Fischer 2009

Deutscher Rundfunk 1938: Gespräch über Fragen der Rassenhygiene
mit Martha Hess - Leiterin der Abteilung Frauen und Mädelarbeit
https://archive.org/details/1938XxXxGesprachUberFragenDerRassenhygieneMitMarthaHessLeiterinDerAbteilungFrauenUndMadelarbeit3m10s

Hitlers Rede an die NS-Frauenschaft auf dem Reichsparteitag in
Nürnberg 1936
https://archive.org/details/19360911AdolfHitlerAnDieNSFrauenschaftAufDemReichsparteitagInNuernberg5m45s

Hitlers Rede auf der Kulturtagung des Reichsparteitages in
Nürnberg 1938
https://archive.org/details/19380906AdolfHitlerRedeAufDerKulturtagungDesReichsparteitagesInNuernberg4m16s

Ufa-Tonwoche Nr. 480, November 1939
https://archive.org/details/1939-11-14-UfA-Tonwoche-Nr.480

Die deutsche Wochenschau, August 1940,
https://archive.org/details/1940-08-01-Die-Deutsche-Wochenschau-517
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„#4 Hygiene - Die deutsche Frau war widerspenstig“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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