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Auto Hell Dunkel
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Unser Gast Thomas steht schon als Schulkind auf Strafarbeiten. Von
Mädchen in den Arm gezwickt werden und Prügel einstecken: Das, was
andere vermeiden würden, findet er klasse. Wenn Leute zu nett zu
ihm sind, fängt er an, sie zu piesacken, bis er Ärger bekommt. Im
Teenageralter erkennt er langsam, dass das sein Fetisch ist. Thomas
(Name geändert) ist 52 und gelernter Metzger, ein devoter
Heteromann, der bei der Bundeswehr war und eine
Hooligan-Vergangenheit hat. Seine Leiche im Keller liegt wie
Schneewittchen in einem Glassarg: Es ist sein Doppelleben als
Sklave einer Domina. Außer einem guten Freund weiß quasi niemand
davon. Vielen Menschen bereitet es Schwierigkeiten, zu verstehen,
wieso sich jemand freiwillig unterwirft und Schmerzen zufügen
lässt. Thomas vergöttert eine junge, hübsche und für ihn
unerreichbare Frau und gibt uns damit Einblick in die Fetischwelt.
Zusammen mit seiner Domina Nina und Maximilian und Roman versucht
er zu ergründen, woher seine Neigung rührt. Welche Bedeutung haben
die Geschlechterrollenbilder und Wünsche der Eltern? Woran sind
Thomas' Beziehungen bisher gescheitert? Ist es möglich, Fetische in
Beziehungen zu tragen? Inwiefern spielt Konsumkompetenz auch im
Fetischbereich eine Rolle? Und was ist an dem Begriff Sklave
problematisch? Zusammen stellen die Vier fest, wie wichtig es ist,
sich von Geschlechter-Stereotypen zu verabschieden und auf keinen
Fall zu lange damit zu warten, praktisch herauszufinden, was einen
glücklich macht und den sexuellen Kick bringt. Thomas Leiche bleibt
im Keller. Er wird weiter jeden Tag eine Rose auf den gläsernen
Sarg legen und seine Domina anbeten. Doch sein Rucksack ist nach
dieser Podcast-Session etwas leichter geworden. Schreibt uns unter
gjh@swr3.de
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„Thomas: „Ich gehöre einer Domina““

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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