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  4. 169 – Militärputsch in Chile
Der 11. September ist ein sehr geschichtsträchtiges Datum – ein
Ereignis, das auch am 11. September stattgefunden hat, aber oft
nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt, wie es verdienen würde, ist
der Militärputsch in Chile vor 50 Jahren. Am 11. September 1973
wurde der Versuch von Salvador Allende, den Sozialismus in Chile
auf demokratischen und reformistischen Weg einzuführen, blutig
beendet.  Allende hatte das Land zuvor drei Jahre lang
regiert. Und das war verschiedenen Kräften, allen voran Rechten,
Militärs und den USA, die damals gerade im Kalten Krieg mit der
Sowjetunion waren, ein Dorn im Auge. Am 11. September 1973 putschte
das Militär schlussendlich und Augusto Pinochet regierte Chile bis
zum 11. März 1990 als Militärdiktatur. Eine Diktatur, in der das
Land von oben herab neoliberal umgebaut wurde. Wir fragen uns
heute: Wie konnte es zu dem Putsch kommen? Was war die Rolle von
CIA und USA darin? Welche Folgen hatte der Umbau Chiles zum
Versuchslabor des Neoliberalismus für die Bevölkerung im Land?
Darüber spricht Teresa mit Karin Fischer. Karin leitet den
Arbeitsbereich Globale Soziologie und Entwicklungsforschung an der
Johannes-Kepler-Universität in Linz. Sie forscht zu vielen Themen,
die mit Ungleichheit zu tun haben: Nord-Süd-Verhältnissen,
transnationale Klassenbildung, aber auch zu Neoliberalismus. Du
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„169 – Militärputsch in Chile“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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