Fotografie Neu Denken. Der Podcast. Archiv
317 Episoden
42 Minuten
Dr. Felix Koltermann. Post-Doc, Hochschule Hannover. Zitate aus dem Podcast: »Es gibt zum Fotojournalismus an sich wenig Forschung.« »In Deutschland wird in der Ausbildung zum Fotojournalisten eher von der Fotografie aus gedacht und der Journalismus geht oft unter.« »Fotojournalismus ist ein Feld mit diversen Zugängen.« »Mein wissenschaftlicher Blick auf die Fotografie ist durch die Praxis geprägt.« »Mir ist es wichtig, das bildredaktionelle Sprechen über Bilder zum Thema zu machen.« »Meiner Meinung nach wird schon lange herbeigeredet, dass der Fotojournalismus tot ist.« »Entscheidend ist, dass die Fotojournalist*innen viel mehr als Journalist*innen gesehen werden und auch an die entsprechenden Schaltstellen gehören, wie Newsdesks etc.« »Bisher wird Fotografie im Journalismus noch zu sehr als ein Add-On, als ein Schönmachen gesehen.« »Es kann nicht sein, dass die Universitäten mit Journalismus-Studiengängen nur Fotografie nebenbei und zum Thema Bildredaktion gar nichts anbieten.« »Mir geht es darum, ein Bewusstsein über die Arbeit am Bild zu schaffen und darüber nachzudenken, wie unterschiedlich das aussehen kann.« »Ich unterschiede ganz stark zwischen Fotojournalismus und Fotografie im Journalismus.« »Warum muss eigentlich fast zwangsläufig jeder Post ein Bild haben?« »Ich stelle den Visualisierungszwang sehr in Frage.« »Im Digitalen müssen wir stärker über das Verhältnis von Gestaltung und Journalismus sprechen.« »Was macht eigentlich die Logik der großen Internetkonzerne mit unserem Umgang mit Bildern? Wie sehr wird uns eine Handlungslogik aufgedrückt?« »Die Herausforderung heute ist die Schnelllebigkeit der sozialen Medien.« Dr. Felix Koltermann, Jahrgang 1979, ist seit Oktober 2019 Post-Doc an der Hochschule Hannover und leitet dort ein aus dem Programm »Pro Niedersachsen« finanziertes dreijähriges Forschungsprojekt zu bildredaktionellen Praktiken im digitalen Zeitungsjournalismus. Zuletzt gab er den Band »Corona und die journalistische Bildkommunikation« (NOMOS 2021) heraus. Von 2016-2019 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim. Felix Koltermann studierte Fotodesign an der FH Dortmund und Friedens- und Konfliktforschung am IFSH in Hamburg. 2015 promovierte er über den internationalen Fotojournalismus in Israel/Palästina (»Fotoreporter im Konflikt« Bielefeld [transcript] 2017). Er ist Gründer von »Newsprint Photobook«, einer Sammlung von Fotobüchern im Zeitungsdruck sowie »HOLY BOOKS«, einer Sammlung von Fotobüchern über und aus Israel/Palästina. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit ist er als Referent in der Erwachsenenbildung sowie als freier Kulturjournalist tätig (Photonews, Kunstforum International, Menschen Machen Medien, ...). Seine Forschungsschwerpunkte sind Visuelle Kommunikation, Bildethik, Bildredaktion, internationaler Fotojournalismus und das Fotobuch. https://www.koltermann-fotografie.de/ http://fotografieundkonflikt.blogspot.com/ Forschungsprojekt an der HS Hannover: https://www.bildredaktionsforschung.de/ Sammlung HOLY BOOKS: https://www.instagram.com/holybooks_photobookarchive/ Sammlung NEWSPRINT PHOTOBOOK: https://www.instagram.com/newsprintphotobook/ Buch »Fotojournalismus im Umbruch« (2022 Halem Verlag): https://www.halem-verlag.de/fotojournalismus-im-umbruch/ Buch »Corona und die journalistische Bildkommunikation« (2021 NOMOS): https://www.nomos-shop.de/nomos/titel/corona-und-die-journalistische-bildkommunikation-id-100373/ Buch »Fotoreporter im Konflikt« (Transcript 2017) https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3694-9/fotoreporter-im-konflikt/ Blog »Fotografie und Konflikt«: https://fotografieundkonflikt.blogspot.com/ Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Privat Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. Andy Schol
34 Minuten
Florian Bachmeier. Dokumentarfotograf. Zitate aus dem Podcast: »Ich konnte mir nicht vorstellen, dass der Schlag so hart kommen wird.« »Die Intensität des Angriffs war für mich überraschend.« »In den Tagen in denen ich vor Ort war, war es überwältigend zu sehen, wie alle an einem Strang zu ziehen scheinen.« »Oftmals wird die Rolle des so genannten Fixers nicht hoch genug geschätzt.« »Dieser Krieg ist auch ein Bilderkrieg, in dem Bilder ganz bewusst eingesetzt und vermieden werden.« »Ich habe die Ukraine 17 Mal bereist.« »Ein gutes Bild muss eine Idee tragen und zeigen warum der Fotograf das Bild gemacht hat.« Bilder wirken direkt auf unser Bewusstsein. Florian Bachmeier wurde 1974 in Tegernsee geboren und wuchs in Schliersee auf. Er studierte Fotografie in Pamplona (Spanien) und »Neue und Neueste Geschichte« an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Anschließend begann er als freier Fotograf zu arbeiten und wird unter anderem vertreten durch das Netzwerk »n-ost« in Berlin (Episode dmdb01 mit Florian Günther). Zu Kriegsbeginn hielt er sich in der Ukraine auf. Seine ersten Reisen mit der Kamera unternahm er nach Mauretanien, Mali, Elfenbeinküste, Senegal und Burkina Faso. Seit 2011 ist er verstärkt in Osteuropa unterwegs und bereist die Ukraine seit 2013, von wo er unter anderem von den Ereignissen auf dem Maidan berichtet hat. In diesen Jahren entstand gleichzeitig das Projekt »Der Weiße Tod. Tuberkulose in Moldawien« in Zusammenarbeit mit dem Koch-Mentschikow-Forum (Berlin). Der Bildband darüber wurde 2015 unter anderem mit dem »n-ost-Reportagepreis« in der Kategorie Fotografie ausgezeichnet. Sein Fotobuch über die Ukraine ist im September 2021 im Verlag »Buchkunst Berlin« erscheinen und wurde auf der Photo Basel zum ersten Mal vorgestellt. Seitdem wird er von der Galerie Buchkunst Berlin vertreten. Als freier Fotograf arbeitet er unter anderem für GEO, Spiegel, Zeit, Terra Mater Magazin, Süddeutsche Zeitung, taz, Neue Zürcher Zeitung, Wiener Presse, Salzburger Nachrichten, uvm. https://www.florianbachmeier.com/ https://www.buchkunst-berlin.de/ Weitere Links ARD/ttt: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/ttt-06032022-florian-bachmeier-100.html BR/Capriccio: https://www.prisma.de/mediathek/br/magazin/capriccio-kulturmagazin-23.09.2021/fotograf-florian-bachmeier,31240052 BR/1zu1 Der Talk: https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/eins-zu-eins-der-talk/florian-bachmeier-124.html Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Privat Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://fotografie-neu-denken.podigee.io/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ http://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
41 Minuten
Andreas Rost. Freischaffender Fotograf, Kurator, Dozent und Autor. Berlin. Zitate aus dem Podcast: »Fotografie, wie ich sie betreibe, ist ein Reiben an der Realität.« »Die Frage ist immer, was erwartet man von einer Fotografie.« »Eins meiner Lieblingszitate von Arno Fischer: Wenn ich einen Mann an einer Bushaltestelle fotografiere, muss hinterher auf dem Bild mehr zu sehen sein, als ein Mann, der auf den Bus wartet.« »Das schwierige an Bildern ist, dass sie mehr zeigen als sie abbilden.« »Ich versuche der äusseren Wirklichkeit eine innere Wahrheit abzuringen.« »Das was mich an Kunst und Fotografie interessiert hat, war, das sie die Möglichkeiten boten zu einem poetischen Umgang mit der Wahrheit.« »Was Fotografie auch kann, ist: Man fotografiert etwas im Jetzt, was im Moment des Auslösens – rein faktisch – bereits Vergangenheit ist, was aber so aussieht, wie ein Blick in die Zukunft.« Andreas Rost wurde 1966 in Weimar geboren. Nach dem Abitur absolvierte er von 1984 bis 1985 eine Fotografenlehre in Dresden, begann 1988 an der HBG Leipzig Fotografie bei Arno Fischer und Evelyn Richter zu studieren und machte 1993 das Diplom. Von 1993 bis 1996 war er Assistent von Arno Fischer in Berlin. Seit 2008 arbeitet er freischaffend für das Institut für Auslandsbeziehungen und das Goethe-Institut, sowie als Kurator und Dozent für Fotografie u.a. in Khartoum, Mexico City, St. Petersburg, Perm, Ekaterinburg, Chennai, Mumbai, Kairo, Ramallah, Teheran, Isfahan, St. Petersburg, Tiflis, Sanaa, Aden, Bischkek. Seit 2021 ist er als Dozent an der »weissensee kunsthochschule berlin« tätig. Er lebt und arbeitet in Berlin. http://andreasrost.com/ Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Privat Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ http://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
46 Minuten
Stefan Günther. Leitung Bildbereich und Projektleiter »european images« beim Journalisten Netzwerk »n-ost« in Berlin. Zitate aus dem Podcast: »Die europäische Sichtweise ist extrem wichtig. In Litauen beispielsweise sieht man die aktuelle Lage anders als bei uns.« »Niemand hatte damit gerechnet.«
»Was immer gern vergessen wird, ist, dass es schon seit 2014 Krieg in der Ukraine gibt.«
»Ich hoffe, dass man sich nicht daran gewöhnt, dass ein Krieg stattfindet.«
»In diesem Krieg war überraschend zu sehen, welche Kraft Bilder haben.«
»Die ukrainischen Fotografen begreifen ihren Kampf nicht mit der Waffe, sondern mit dem Fotoapparat.« »Es ist gut, dass die Medien auch in dieser akuten Situation nicht ausschließlich auf News- und Agenturfotografie setzen sondern auch auf Autorenfotografie.« Stefan Günther studierte Fotografie an der Fachhochschule Potsdam u.a. bei Gisela Scheidler. Er war Assistent und Mitarbeiter vom Architekturfotografen Werner Huthmacher und arbeitete anschließend als selbstständiger Fotograf. Seit 2012 ist er leitender Redakteur und Projektmanager für fotografische Projekte bei »n-ost«. Zu seinen Aufgaben zählt bis heute unter anderem der Aufbau einer Bilddatenbank, die Entwicklung eines Fotonetzwerks und die Ausarbeitung publizistischer Projekte. Aktuell arbeitet er an dem kollaborativen europäischen Newsletterprojekt »european images«. Darüber hinaus arbeitet er auch an eigenen Fotoprojekten. Er lebt und arbeitet in Berlin und spricht neben englisch auch etwas polnisch. Das Journalisten Netzwerk »n-ost« existiert seit über 10 Jahren mit Sitz in Berlin Kreuzberg und hat sich gegründet, um die deutsche und westeuropäische Berichterstattung über Osteuropa zu verbessern. Inzwischen arbeiten in der Medien NGO verschiedene Projekte an grenzübergreifenden europäischen Projekten zu Auslandsberichterstattung, Medienkompetenz und kollaborativen Publikationsprojekten mit Schwerpunkt im östlichen Europa. Link zur Newsletter Publikation »european images«: https://crm.n-ost.org/european-images/ Subscribe Link: https://www.n-ost.org/124-european-images »n-ost« Spendenkampagne für ukrainische Journalisten: https://www.betterplace.org/de/projects/106590-unterstuetzung-fuer-journalist-innen-in-der-ukraine n-ost Homepage https://www.n-ost.org/ Hier kann man sich um eine Mitgliedschaft bewerben: https://www.n-ost.org/69-mitglied-werden Stefan Günthers eigenes fotografisches Projekt: https://www.clb-berlin.de/events/die-schoenheit-des-andersseins/ Vernissage:
»Die Schönheit des Andersseins«
13. April 2022
CLB Galerie Berlin
Mit der Kostüm und Szenenbildnerin Patricia Walczak Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Privat Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ http://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
35 Minuten
Michael Pfister. Bildredakteur für besondere Aufgaben bei ZEIT online, Berlin. Zitate aus dem Podcast: »Ich plädiere immer für eine subjektive Bildauswahl.« »Heute muss sich ein Fotograf viel bewusster machen, wo das Bild stattfindet.« »Die Frage wohin geht die Fotografie oder wo wird sie neu gedacht, stelle ich mir beinahe jeden Tag.« »Die neue Generation wächst mit dem Smartphone auf und kann schon auf eine ganz andere Art Bilder lesen.« »Ich plädiere für mehr visuelle Bildung.« Michael Pfister wurde in der Schweiz geboren. Er leitete die Bildredaktion von ZEIT Online in Berlin. Seine Laufbahn begann als Reporter für das Schweizer Radio DRS und Printmedien. Später initiierte und produzierte er Multimedia-Projekte, Diskussionsrunden, Festivals und Konferenzen und arbeitete im Kulturmanagement für das British Council, Swiss Arts Council und Swiss Music Export im In- und Ausland. Am Schweizer Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern studierte er mit Fachrichtung Bildredakteur und ging als Fotoredakteur zum Ringier Verlag, dann nach Deutschland zur Foto- und Reportage Agentur »laif« in Köln. Hier arbeitete er mit Pulitzer-Preisträgern und World Press Photo Gewinnern sowie Reportage-Agenturen weltweit zusammen. Als Fotoredakteur bei der Bild am Sonntag beauftragte er vier Jahre lang Fotografen und Reporter in der ganzen Welt. Als Experte im Bereich Foto- und Reportagejournalismus trainierte er bei Workshops in Kairo, Ägypten und Luzern/ Schweiz Fotografen und Nachwuchsjournalisten. Als Initiator und Moderator von Gesprächsrunden im u.a. im Rahmen des internationalen Literaturfestivals in Berlin forciert er eine nuanciertere Diskussion über Fotojournalismus und Menschenrechte in Konfliktsituationen. Er ist seit Jahren Mitglied der Bundespressekonferenz, von Reporter ohne Grenzen, PEN (Poets, Essayists, Novelists). Projekt DIE49 https://www.zeit.de/serie/die-49 https://www.zeit.de/autoren/P/Michael_Pfister/index https://photography-in-switzerland.ch/essays/i-want-to-feel-your-passion?lang=de https://dartcenter.org/resources/front-lines-syria https://freelens.com/fotografie-und-krieg/wir-wollen-neue-perspektiven-zeigen/ Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Marcel Maffei Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ http://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
42 Minuten
Uli Kunz. Unterwasserfotograf- und Kameramann, Meeresbiologe, Forschungstaucher, sowie Moderator (ZDF, Terra X) aus Hamburg. Zitate aus dem Podcast: »Stufe Rot, egal ob in der Über- oder in der Unterwasserwelt, haben wir schon längst erreicht.« »In der Wissenschaft gibt es keine Hoffnung, nur Daten, die klar sagen, wie es aussieht.« »Man muss einfach mal anfangen der Wissenschaft zu glauben.« »Jeder Mensch hat einen emotionalen Zugang zum Ozean und diesen möchte ich auch in meinen Bildern zeigen.« »Während eines Tauchganges mache ich oft einen Unterschied zwischen emotionalen und nüchtern wissenschaftlichen Bildern.« »Ein Bild ist für mich ein gutes Bild, wenn ich nicht nach einer halben Sekunde wieder wegschaue.« »Oft sind die reduziertesten Bilder die aller aller besten.« »Heranwachsende wertschätzen es sehr, wenn da jemand vor ihnen steht, der das, was auf den Bildern zu sehen ist, wirklich erlebt hat – im Gegensatz zu den Milliarden Fotos, die irgendwo hochgeladen werden.« »Wichtig ist, dass Menschen etwas finden, für das sie wirklich brennen. Nur bei social media zu zu schauen, was andere machen, macht einen kaputt.« »Einfach mal in den Wald oder auf ein Feld gehen und einfach mal ein Foto machen. Nur für dich. Und es nicht posten.« »Am Ende geht es um uns. Wir müssen uns retten. Die Natur braucht uns nicht.« Uli Kunz, Jahrgang 1975, wuchs im baden-württembergischen Kehl am Rhein auf. Als Teenager machte er seinen ersten Tauchschein und entdeckte die Liebe zum Meer. 1997 zog er nach Kiel, um Meereskunde und Ozeanografie zu studieren. Dort kaufte er sich auch seine erste Unterwasserkamera - eine gebrauchte analoge »Nikonos«. Die hütet er bis heute wie einen Schatz, obwohl er längst nur noch digital fotografiert. Mit vier Freunden hat er die Forschungstauchgruppe »Submaris« gegründet und begleitet wissenschaftliche Expeditionen rund um die Welt. Er arbeitet dabei unter anderem für Greenpeace, den WWF, das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung und das Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung, untersucht Steinriffe und Meeresalgen in Nord- und Ostsee, betreut Messgeräte und Tauchroboter, erkundet weitläufige Höhlensysteme und fotografiert unter dem Eis der Arktis. Mit seinen Live-Shows und Vorträgen ist er regelmäßig in Schulen, auf Festivals und in Firmen auf Tournee und begeistert sein Publikum mit faszinierenden Fotos und Filmen aus der Unterwasserwelt. Mit seiner Kamera beobachtet er auch die bedrohlichen Veränderungen im Ozean und dokumentiert bei seinen Projekten die Überfischung der Meere, den zerstörerischen Einfluss des Klimawandels auf unsere Ökosysteme und die zunehmende Verschmutzung der Gewässer. Seiner Leidenschaft für die Ozeane kann er auch im Fernsehen nachgehen: Als ein neuer Moderator für die bekannte Reihe »Terra X« präsentiert er die Wasserwelten unseres Planeten vor der Kamera. Im April 2022 erscheint im ZDF ein neuer Zweiteiler über die Nord- und Ostsee, aktuell dreht Uli an weiteren Folgen über Grönland und den Indischen Ozean. https://uli-kunz.com/
https://www.submaris.com/de/ https://www.instagram.com/uli_kunz/ Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Privat Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universit
36 Minuten
Anett Stuth. Künstlerin, Berlin. Zitate aus dem Podcast: »Jeder Begriff löst ein Bild in uns aus.« »Oft sind es die Bilder anderer, die wir dann aufrufen und verarbeiten.« »Ich finde es immer ärgerlich, wenn ich von der Technik beherrscht werde, und ich nicht die Technik beherrsche.« »Es nützt nichts, wenn man eine gute Idee hat, sie aber nicht transportiert werden kann.« »Fotografie Neu Denken heißt für mich Grenzen überschreiten und mit Tabus brechen.« »Der Diversität der fotografischen Arbeiten verdankt die Fotografie ihren festen Platz im Bereich der Kunst.« »Ein gutes Bild muss mich sehr lange beschäftigen.« »Wenn man keine klaren, gesunden Entscheidungen treffen kann, dann ist die digitale Technik eher Fluch und Segen zugleich.« »Es wäre sehr hilfreich, wenn Politik Bildung endlich im ausreichenden Maß unterstützen würde.« Anett Stuth wurde 1965 in Leipzig geboren und zog 1983 nach Berlin. 1989 begann sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) im Grundstudium des Fachbereiches Fotografie bei ihrer Mentorin Evelyn Richter zu studieren. Kurze Zeit später fiel die Mauer und sie nutzte die Gelegenheit für einen längeren Studienaufenthalt in New York. Nach ihrer Rückkehr studierte sie weiter an der HGB bei Arno Fischer. Nach 1993 verließen erst Arno Fischer und dann Evelyn Richter die HGB. Sie studierte dann bis 1996 weiter bei Timm Rautert und wurde seine Meisterschülerin. Seit 1999 arbeitet sie als freie Fotokünstlerin in Berlin, wird von verschiedenen Galerien vertreten und ihre Arbeiten sind in nationalen & internationalen Ausstellungen und Sammlungen zu sehen. 2017 gründete sie gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Julia Rosenbaum den Salon für Kunst und Kultur »special rooms« in Berlin-Mitte. Dieser Kunstsalon ist aktuell coronabedingt geschlossen, wird jedoch voraussichtlich in diesem Jahr wieder eröffnet. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. http://anettstuth.de/ https://www.galeriekleindienst.de/ https://de.wikipedia.org/wiki/Anett_Stuth Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Kerstin Flake (Smartphone-Foto in der Ausstellungsinstallation von Peter Miller in seiner Ausstellung: »Dear Photography«, im c/o Berlin 2021, nach einer Fotografie von Lee Friedländer) Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ http://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
36 Minuten
Cortis & Sonderegger. Künstlerduo aus Zürich. Zitate aus dem Podcast: »Ein Bild ist grundsätzlich sehr offen.« »Bilder anschauen und Bilder deuten gehört zur Grundausbildung.« »Je mehr Bilder man sieht, desto mehr stumpft es einen ab.« »Bilder können sehr schnell erzählen. Sie können aber auch sehr lange erzählen.« »Viele Bilder auf Insta sind nur eine Süßigkeit fürs Auge, über die man nicht lange nachdenken muss.« »Bilder sind Kommunikationsmedium geworden und man muss damit umgehen können.« Adrian Sonderegger (geb. 1980 in Zürich) und Jojakim Cortis (geb. 1978 in Aachen) studierten von 2001 bis 2006 in der Fotoklasse der ZHDK (Zürcher Hochschule der Künste) u.a. bei Andre Gelpke. Seit ihrem Abschluss arbeiten sie als Künstler, Fotografen und freiberufliche Dozenten für verschiedene Kunsthochschulen. Ihre Fotografien wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, u.a. im Metropolitan Museum in New York (USA), im Museum Folkwang in Essen (D), in der Fotostiftung Schweiz (CH) und im C/O Berlin (D), sowie an Festivals in der Schweiz, Frankreich, Polen, Schweden und China. Ihr Buch „Double Take“ erschien 2018 auf Englisch bei Thames & Hudson (GB/ USA), auf Deutsch bei Lars Müller Publisher (CH) und auf Japanisch bei Seigensha (JP). https://www.ohnetitel.ch/ https://www.zhdk.ch/ Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Privat Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ http://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
40 Minuten
Kurt Moser. Fotograf, Kameramann und Dozent. Bozen. Zitate aus dem Podcast: »In hybriden Arbeitsweisen tun sich unendlich viele Möglichkeiten auf.« »Letztendlich geht es eigentlich nur darum das richtige (fotografische) Werkzeug zu finden.« »Das Bild sollte im deinem Kopf entstehen. Und dann suchst du dir das Werkzeug, um es so zu realisieren, wie du es dir vorstellst.« »Ein gelungenes Bild rechtfertigt jede Technik – egal ob Handy oder Ultra-Digital-Kamera.« »Am Ende geht es immer um das finale Produkt, um das Foto, um das Bild.« »Man sollte junge Menschen viel mehr mit Fotografie und fotografischer Technik konfrontieren.« »Die Erfahrung der fotografischen Möglichkeiten ist essentiell wichtig.« »Es sollte unterrichtet werden, wie gehe ich mit digitalen Medien und Bildern um.« »Man muss heute jedes Bild hinterfragen.« »Der Stellenwert und die Wertschätzung von Fotografie hat sich stark verändert.« Kurt Moser wurde 1966 in Bozen geboren. Seit 1988 ist er als Kameramann (DOP, Director of photography) weltweit unterwegs für zahlreiche renommierte Film- und Fernsehproduktionen und dreht Dokumentarfilme. Er bereitet zum Beispiel aktuell gemeinsam mit dem Schweizer Journalisten Werner van Gent ein Dokumentar- und Buchprojekt über »Blutrache« in Albanien vor. Seit 2006 widmet er sich zusätzlich gemeinsam mit seiner Projektpartnerin Barbara Holzknecht einem historischen fotografischen Verfahren, der Ambrotypie. Bei diesem so genannten Cholodium-Nassplattenverfahren entstehen mit Hilfe von beschichteten Glasplatten und Großbildkameras fotografische Unikate. Das Sujet dieser Arbeit ist die alpine Berglandschaft der von der UNESO geschützen Dolomiten direkt vor seiner Haustür in denen er aufgewachsen ist. Seit 2007 unterrichtet er an der Filmschule in Bozen. Er lebt und arbeitet in Kaltern bei Bozen und in Rom. Aktuelle Ausstellung: Lumen Museum Invisible Light Noch bis zum 24.04.2022 https://www.lumenmuseum.it/de-de/ https://www.lightcatcher.it/ https://www.instagram.com/lightcatcher.kurt.moser/ https://www.zeligfilm.it/de/aboutzelig/die-dozenten Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Privat Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ http://photography-now.com/exhibition/150189 https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ http://andyscholz.com/ http://photography-now.com/exhibition/147186
32 Minuten
Alwin Lay. Künstler, Köln. Zitate aus dem Gespräch: »Ich verwende den Ausstellungsraum als Bühne.« »Fotografie ist für mich der verlängerte Arm der Beobachtung.« »Ich suche in dem Medium Fotografie immer auch nach Materialität.« »Ich bin nicht nostalgisch über das Analoge.« »Das Versprechen von Kodak hat die Bilderflut erst möglich gemacht. You push the button, we do the rest.« »Ich bin interessiert an der Möglichkeit, wie man frei Bilder schaffen kann.« »Mich interessiert Kunst als sozialer Raum.« »Fotografie hat zum Glück die Funktion eingenommen omnipräsent zu sein.« Alwin Lay wurde 1984 in Lugosch (Rumänien) geboren. Er studierte bei Mischa Kuball und Johannes Wohnseifer an der Kunsthochschule für Medien in Köln und bei Christopher Williams an der Kunstakademie Düsseldorf. Er lebt und arbeitet in Köln. Alwin Lay arbeitet mit und über die Medien Fotografie, Video, Installation und Skulptur. Ausgangspunkt ist dabei das Objekt als Projektionsfläche für Sehnsüchte, Wünsche und Erwartungen. Oftmals kommt es gerade in diesem Übertrag zu kleinen, nicht offensichtlichen, jedoch wohl platzierten Fehlern, geplanten Modifikationen und surrealen Leerstellen. Alwin Lay choreografiert mit hoher Präzision alltägliche Gegenstände in räumlichen Situationen, die sich im Prozess anders entwickeln als gedacht. Diese Art des Vorführens hinterlässt nicht nur Irritation bis hin zu Enttäuschung, sondern oft auch eine Identifikation der Rezipierenden mit dem Gezeigten: Die inszenierten und überdimensionierten Objekte (Wunderkerzen, Putzschwämme, Küchenscheren) scheinen geradezu menschliche Eigenschaften zu tragen – und zwar jene, die die Betrachter*innen ihnen selbst zuschreiben. Darin enthalten: Momente des Scheiterns, der Tragik, des Humors. Dem unmittelbar gegenüber stehen Lays überspitzten, überästhetisierten Darstellungen des fotografischen Mediums selbst (stark vergrößerte Filmrollen, Fotopapier, Perforationen, Kameras, Scheinwerfer) und fototechnische Abläufe, mit denen er einmal mehr demonstriert, welche falschen Versprechen, aber auch unerschütterlichen Hoffnungen die Fotografie seit Anbeginn ihres Diskurses mit sich bringt. Quelle: http://www.unttld-contemporary.com/kuenstler/alwin-lay/ https://www.instagram.com/alwin_lay/ http://www.photomuseum.de/alwinlayprego/ https://www.kunsthaus.nrw/sammlungen/alwin-lay-2/ Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Privat Konzept, Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021/2022. Der Initiator ist Andy Scholz, Jahrgang 1971, geboren in Varel am Jadebusen. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Fotografie in Essen an der Folkwang Universität der Künste (ehemals Gesamthochschule Duisburg-Essen) u.a. bei Jörg Sasse und Bernhard Prinz. Er ist freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Institutionen: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Seit Mai 2020 bringt er den Podcast Fotografie Neu Denken heraus. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ http://photography-now.com/exhibition/150189 https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ http://andyscholz.com/ http://photography-now.com/exhibition/147186
32 Minuten
Katharina Mouratidi. Künstlerische Leiterin »f³ – freiraum für fotografie« und Geschäftsführerin »Gesellschaft für Humanistische Fotografie e.V.«. Zitate aus dem Podcast: »Fotografie ist ein wunderbares Medium, um gesellschaftliche Zusammenhänge aufzuzeigen.« »Wir legen einen Schwerpunkt auf Themen wie Gleichberechtigung, Gender-Diversität, Klimagerechtigkeit, Verteilung der Ressourcen und soziale Ungleichheit.« »Wir versuchen Fotografie zu identifizieren, die in der Mainstream-Gesellschaft unterrepräsentiert ist.« Katharina Mouratidi studierte an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und arbeitete viele Jahre als freischaffende Fotografin in Berlin. 2006 gründete sie, gemeinsam mit einer Gruppe von Freund:innen, die gemeinnützige Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF) e. V. und ist seitdem deren Geschäftsführerin. Seit 2016 ist sie zudem Künstlerische Leiterin von »f³ – freiraum für fotografie«, dem Ausstellungsort der Organisation. Seit vielen Jahren plant, kuratiert und realisiert Katharina Mouratidi Fotografie-Ausstellungen und Projekte zu gesellschaftlich relevanten Themenstellungen. Darunter: A Life In Death der amerikanischen Fotografin Nancy Borowick (2017), The Heavens von Paolo Woods und Gabriele Galimberti (2018), Where Love is Illegal von Robin Hammond (2018), Greenpeace Photo Award mit Arbeiten von Pablo E. Piovano und Ian Willms (2019), ZEIT-ZEUG:INNEN – Ikonen des Photojournalismus (2020), HIDDEN – Tiere im Anthropozän (2021) und Ruth Orkin – A Photo Spirit (2021). Der Ausstellungsort »f³ – freiraum für fotografie« in Berlin-Kreuzberg zeigt Fotografie-Ausstellungen zu den aktuellen Fragen unserer Zeit. Begleitend dazu finden regelmäßig Gespräche mit Fotograf:innen, Diskussionsveranstaltungen und Workshops statt. https://fhochdrei.org/ https://www.instagram.com/fhochdrei/ Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Heike Overberg Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ http://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
34 Minuten
Frank Schumacher. Leiter Abteilung Fotografie am Lette-Verein in Berlin. Zitate aus dem Podcast: »Fotografie ist so Alltag geworden, dass es nicht mehr diskutiert wird.« »Das Reden über Bilder ist das wichtigste in der Ausbildung.« »Fotografie ist Massenmedium und Teil der Popkultur.« »Das Ausbrechen aus der Foto-Blase ist wichtig.« »Die Fotografie mit der sich ein innerer Kreis beschäftigt, wirkt zu wenig nach außen.« »Die Fotografie mit der wir uns hier beschäftigen muss mehr Strahlkraft ins Gesamtgesellschaftliche bekommen.« »Ich weiß auch nicht, ob das Fotobuch heute noch das richtige Medium ist, bei einer Auflage von 500 Stück.« »Die Fotografie aus diesem inneren Kreis muss niederschwelliger werden.« »Die Fotografie wird viel zu unbewusst genutzt und der Rest bleibt im kleinen Kreis von Kulturinteressierten.« Frank Schumacher wurde 1965 in Köln geboren, studierte von 1988 bis 1994 Fotografie im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Bielefeld u.a. gemeinsam mit Thomas Seelig (Episode #048) und machte sein Diplom bei Prof. Gottfried Jäger. 1989 gründete er mit Kommilitonen an der FH Bielefeld das Fotoforum »Schwarzbunt« als Kunstverein zur Förderung der zeitgenössischen Fotografie. Für dieses Forum kuratierte er bis 1995 Ausstellungen, brachte Publikationen heraus und organisierte Symposien. Ab 1986 hatte er zahlreiche internationale Ausstellungen, darunter: ICA Institute of Contemporary Art Boston, Fotomuseum Winterthur, NRW-Forum Düsseldorf, Centre National de la Photographie Paris. Ab 1994 war er als freier Fotograf tätig und wurde 2001 als Nachfolger von Lewis Baltz an die Hochschule für Gestaltung in Offenbach berufen. Bis 2007 lehrte er dort im Rahmen der »Friederichs Stiftungsprofessur für Fotografie« in den Studiengängen Visuelle Kommunikation und Produktgestaltung. Seit 2008 leitet er den Fachbereich Fotografie am Lette Verein Berlin und lehrt hier Bildmedien Konzeption & Entwurf, Visuelle Kultur und Künstlerische Grundlagen Fotografie. 2010 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie DGPh berufen. 2019 entwickelte er für die ZEIT Akademie das Online Seminar Angewandte Fotografie. https://www.letteverein.berlin/blog/person/frank-schumacher/ Schmidt Contemporary bei SOX https://www.sox-berlin.com/fotografinnen-lette-verein-berlin/ Seminar Angewandte Fotografie der ZEIT Akademie (mit Begleitbuch) https://www.zeitakademie.de/seminare/schoene-kuenste/angewandte-fotografie/# https://www.instagram.com/frankschumacherstudio/ DGPH Netzwerk Fotostudium https://www.dgph.de/foto-studium Teilnehmer des Panels »Die Zukunft der fotografischen Ausbildung« im Rahmen des EMOP 2020 in Berlin in der Akademie der Künste https://www.youtube.com/watch?v=lZzPgHyYze4 Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Johanna Bodemer Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ http://photography-now.com/exhibition/150189 https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ http://andyscholz.com/ http://photography-now.com/exhibition/147186
40 Minuten
Adrian Sauer. Künstler, Leipzig. Zitate aus dem Podcast: »Für mich ging es immer darum das Medium auf der Höhe der Zeit zu benutzen.« »Ich kam zu dem Punkt, dass ich mich wie von einer enttäuschten Liebe von der Fotografie abgewendet habe.« »Was mich in der Auseinandersetzung mit Fotografie so begeistert hat, ist, wie viel die Apparatur selbst übernimmt.« »In der Hochschule wurde sehr kritisch diskutiert. Und Timm Rautert sagte immer: Wir sind ja nicht hier um uns gern zu haben.« »Mit einem Augenzwinkern antwortete ich zwischen 2008 und 2010 mit meinen "Bildern aus Berechnung" auf die "Bilder aus Versehen" von Peter Geimer.« »Durch die Erfahrung mit den Bildern aus Berechnung bin ich in meinen fotografischen Mitteln viel freier geworden.« »Ich halte das Fotoarchiv für eins der besten Dinge, die es gibt.« »Die Cloud legt sich gerade als eine Art Nebel über uns.« »Wir haben die Möglichkeit der größten Klarsicht, weil es so viele Fotos gibt wie nie, und gleichzeitig vernebelt es uns den Blick.« »Die Fotografie ist unsichtbarer geworden.« Adrian Sauer wurde 1976 in Ostberlin geboren. Von 1997 bis 2003 studierte er Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und wurde Meisterschüler von Timm Rautert. Mit Kommilitonen wie u.a. Viktoria Binschtok (siehe Episode Nummer 66) gründete er 2004 die bis 2007 bestehende Produzentengalerie »Amerika« in Berlin. Heute vertritt ihn die Berliner Galerie Klemm’s. Er unterrichtete an der Kunsthochschule Burg Giebichstein in Halle/Saale und an der Folkwang Universität der Künste. Am 10. Dezember 2021 eröffnete die Galerie C/O Berlin eine Gruppen-Ausstellung mit dem Titel: »Songs of the Sky« in der die neuen Textarbeiten »Below, in, and above the Clouds« von Adrian Sauer gezeigt werden. Die Ausstellung läuft bis April 2022. Zuletzt waren Adrian Sauers Arbeiten in Einzelausstellungen in der Folkwang-Universität der Künste in Essen, im Museum in Kleihues-Bau in Kornwestheim (2019) und im Oldenburger Kunstverein (2020) zu sehen. Adrian Sauer lebt und arbeitet in Leipzig. https://www.adriansauer.de https://www.glossary.photography/ http://klemms-berlin.com/ https://co-berlin.org/en/program/exhibitions/songs-sky https://www.kerberverlag.com/de/1829/adrian-sauer Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Horst Doemoetoer Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ http://photography-now.com/exhibition/150189 https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ http://andyscholz.com/ http://photography-now.com/exhibition/147186
41 Minuten
Florian Sturm. Freier Journalist und Moderator. Zitate aus dem Podcast: »Es hat Auswirkungen, wenn fast immer nur Fotojournalisten aus der First World Bilder von anderen Regionen der Welt machen.« »Der Blick von Fotojournalisten aus der First World ist ganz anders als von Fotojournalisten, die vor Ort groß geworden sind.« »Heute müssen Fotojournalisten für wenig Geld viel mehr leisten als früher.« »Die Redaktionen sollten sich mehr trauen.« »Es gibt in Deutschland kaum Ausbildungsstätten für Foto-Journalisten mit Weltruhm.« »Im deutschen Journalismus wird leider häufig die Meinung vertreten, dass Fotos nur schmuckes Beiwerk sind.« »Trends aus anderen Ländern werden viel zu spät gesehen.« »Es ist heute nicht mehr wichtig Fakten auswendig zu lernen oder Wissen einzutrichtern. Vielmehr muss es darum gehen Zusammenhänge zu vermitteln und zu verstehen.« »Das Schulsystem ist ein so träges und schwerfälliges Konstrukt, dass in den Bildungsministerien häufig auch der Mut zur Innovation fehlt.« »Ich fürchte, es wird weiterhin aus Fehlern nicht gelernt.« »Die Veränderung muss von unten passieren. Von oben funktioniert sie nicht, das haben wir gesehen.« Florian Sturm wurde 1986 in Leipzig geboren und wuchs im brandenburgischen Eberswalde, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Berlin auf. Nach dem Abitur lebte er eineinhalb Jahre in Australien und begann dann Anglistik, Amerikanistik und Kommunikationswissenschaft in Jena und in Bangor (Wales) zu studieren. Nach dem Studium machte er zunächst ein Volontariat beim Hamburger Fotomagazin »camera« und arbeitete dann weitere dreieinhalb Jahre fest angestellt. Um 2015 herum begann er freiberuflich zu arbeiten. Bisher hat er für viele namenhaften Zeitungen, Magazine und Verlage in Deutschland und im Ausland gearbeitet und er moderiert einen Fotografie-spezifischen Experten-Talk für die Hamburger Agentur »Die Bildbeschaffer«. Ausführliche Liste: https://florian-sturm.com/clients Zitat von seiner Webseite: »I Know What I See, When I Read What I Write.« Über seine Arbeit schreibt er selbst: »‘Kein Text ist jemals fertig, du kehrst ihm schlicht den Rücken zu.’ Das mag für einen professionellen Schreiber ungewöhnlich und unzureichend klingen, aber wenn wir ehrlich sind, wäre alles andere utopisch. Vielleicht lese ich deswegen selten meine eigenen Artikel, nachdem sie veröffentlicht wurden. Weil mir - dank der Distanz zwischen Abgabe und Druck - sofort auffällt, wo es noch knarzt, stockt und hakt. Glücklicherweise stehe ich mit dieser Meinung weitgehend allein auf weiter Flur und die meisten Leute mögen meine Texte, die ich als freier Journalist für diverse Magazine und Zeitungen im In- und Ausland produziere. Thematisch beschäftige ich mich vor allem mit den Themen Wissenschaft, Reise, Sport, Outdoor, Kultur und Fotografie und verfasse dazu Porträts, Reportagen, Features und Interviews. Auch für Workshops, Moderationen und Radiobeiträge bin ich zu begeistern. Zeit für eine intensive Recherche, gründliche Faktenchecks und die Bereitschaft, sich für einen guten Text zu quälen, gehören für mich so fest zu meiner Arbeit, wie mein Notizbuch und mein Messingfüller. Jedem, der mich über meinen Beruf ausfragt, dem antworte ich: Ganz ehrlich? Ich hab den besten Job der Welt! Und das nicht nur, weil mich meine Geschichten bislang nach Australien, Botswana, Estland, Großbritannien, Italien, Kenia, Marokko, Monaco, Namibia, Österreich, Portugal, Rumänien, die Schweiz, Schweden, Südafrika, Ungarn und in die USA brachten. Der Hauptgrund ist ein anderer: Ich werde für meine Leidenschaft - Neugierde, Reiselust, das Schreiben - sogar bezahlt. Meistens jedenfalls. Derzeit bin ich Redaktionsmitglied des Medium Magazins.« https://florian-sturm.com/ https://www.torial.com/florian.sturm http://freischreiber.de/profiles/florian-sturm/ Hier noch ein paar Artikel: https://uebermedien.de/52166/foto-wahrscheinlich-keine-frau/ https://www.media-diversity.org/native-agency-breaking-free-from-the-neo-
30 Minuten
Alex Grein. Künstlerin, Düsseldorf. Zitate aus dem Podcast: »Ich empfinde es als sehr befreiend, wenn man sich von medialen Grenzen befreit.« »Mich interessiert am fotografischen Arbeiten besonders mich an den Grenzen des Mediums zu bewegen.« »Ich habe die Ablöse vom Analogen ins Digitale als sehr angenehm empfunden.« »Ich bin sehr neugierig auf neue Technik.« »Durch das Smartphone hat sich unsere Zeitwahrnehmung verändert.« »Eine Kritik von mir: Die Absicherungsmöglichkeiten zur Realität verschwimmen.« »Trotz der Möglichkeit zu manipulieren, schenken wir Bildern immer noch einen immensen Glauben.« »Die Bedeutung der Autor*innenschaft hat sich verändert.« Alex Grein wurde 1983 geboren, studierte an der Fachhochschule Düsseldorf bei Gerhard Vormwald und an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin bei Andreas Gursky. Seit 2018 ist sie künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin für Fotografie an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im NRW-Forum Düsseldorf, in der Spinnerei Leipzig und im KIT - Kunst im Tunnel Düsseldorf gezeigt. Sie ist unter anderem in DZ Bank Kunstsammlung und der Sammlung vom Kunsthaus NRW vertreten. https://www.alexgrein.de/ Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Privat Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021. Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. http://fotografieneudenken.de/ http://photography-now.com/exhibition/150189 https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ http://andyscholz.com/ http://photography-now.com/exhibition/147186
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